Aufnahme: 2018 (Bericht)
Virtuelle Heimatmuseen kehren ins Netz zurück
Oberpleis. Monatelang waren die drei virtuellen Heimatmuseen der Königswinterer Bergregion, die seit 2008 Millionen von Besuchern verzeichnen, nicht aufrufbar. Nachdem sich der Werbekreis zurückgezogen hat, hat sich nun ein neuer Trägerverein gegründet.
Gute Nachricht für Liebhaber der Heimatgeschichte in der Königswinterer Bergregion. Nach über einem halben Jahr werden die Virtuellen Heimatmuseen Oberpleis, Ittenbach und Heisterbacherrott/Thomasberg demnächst wieder freigeschaltet. Am Mittwoch hat sich ein neuer Verein mit dem Namen „Virtuelles Heimatmuseum Königswinter-Bergregion“ in Haus Schlesien gegründet. Sobald die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt ist und die neue Domain zur Verfügung steht, können in den Internet-Museen wieder interessierte Besucher empfangen werden.
Und das Interesse an den Museen ist riesengroß. Allein im Virtuellen Heimatmuseum Oberpleis, in dem 6219 Dokumente zusammengetragen sind, wurden bis zur Abschaltung täglich rund 850 Zugriffe verzeichnet. Seit dem 28. Februar 2008 waren es exakt 2 876 772. Das ein Jahr später gestartete Museum für Heisterbacherrott/Thomasberg steht mit 5404 Dokumenten und 2 181 933 Zugriffen kaum nach.
"Glücklich, dass wir uns zusammengefunden haben"
„Wir sind froh und glücklich, dass wir uns zusammengefunden haben. Wir wollen eine Plattform schaffen, um die Museen weiterführen zu können. Es geht nicht um den Verein“, sagte der neu gewählte Vorsitzende Andreas Schulte-Beckhausen dem General-Anzeiger. Der Jurist ist bereits Vorsitzender des Virtuellen Brückenhofmuseums Oberdollendorf. Museumsleiter ist dort Lothar Vreden. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des neuen Vereins wurde am Mittwoch der frühere Stadtsportbundvorsitzende und Volksbank-Vorstand Ulrich Kunze gewählt.
Die Museen im Bergbereich der Stadt waren im Frühjahr vom Netz gegangen, nachdem sich die Arbeitsgemeinschaft der Werbekreise in der Königswinterer Bergregion nicht mehr imstande gesehen hatte, die Trägerschaft weiter zu übernehmen. Der Werbekreis hatte diese Rolle bei der Gründung des ersten Museums im Jahr 2008 in Oberpleis auf sich genommen, als sein früheres Vorstandsmitglied Franz Bellinghausen die Idee hatte, die Historie des Ortes auf diese Weise ins Gedächtnis zu rufen.
Zum Bericht des General-Anzeigers siehe Link unten.
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