Abgebildete Personen
Aufnahme: 2016
„business @ school“ in Königswinter - Mädchen-Team des Gymnasiums am Oelberg liegt vorn
OBERPLEIS Das Gymnasium am Oelberg nimmt zum ersten Mal an dem Wettbewerb „business @ school“ teil. Das Gewinnerinnen-Team setzt auf Schuhspanner.
Die Mädels setzten sich durch. In Phase zwei von „business @ school“ gewannen Julia Boselau, Özge Kilic, Jennifer Pröpper und Kathrin Willeke mit ihrer Untersuchung eines heimischen Unternehmens. Erstmals macht das Gymnasium am Oelberg mit bei diesem Wettbewerb, der wirtschaftliche Kompetenz vermitteln soll und in drei Etappen eingeteilt ist. Zunächst analysierten die Teilnehmer der Jahrgangsstufe elf Großunternehmen, dann untersuchte jede Gruppe ein von ihr ausgewähltes Kleinunternehmen am Ort, und als Höhepunkt entwickelt jedes Team in den nächsten Wochen seine eigene Geschäftsidee.
Na gut, ein bisschen aufgeregt waren die zwölf Schüler auch bei dieser Vorstellung im Selbstlernzentrum. Aber in der zweiten Phase präsentierten sie sich schon als „alte Hasen“ und hatten kleine Fehler ihres ersten Auftritts im letzten Herbst ausgemerzt, mit Lehrern und Betreuern eifrig geübt und ein richtiges Sprachtraining eingelegt. Projektkurslehrer Benjamin Altrogge war jedenfalls zufrieden mit seinen Schützlingen.
Die Mädchen-Riege hatte das Unternehmen „Seeadler“ aus Oberpleis wirklich mit der „Lupe“ durchleuchtet. Die Firma stellt Schuhspanner her und vertreibt sie online. „Der Markt für Schuhspanner ist extrem groß“, erläuterten die Schülerinnen den Juroren und Zuschauern. Sie beleuchteten aber auch die Chancen, die sich vielleicht durch Sortimentausbau und den Versand in weitere Länder eröffnen könnten. Auch eine Online-Kundenbefragung starteten die jungen Damen. Özge Kilic sagte nach der „Anhörung“ erleichtert: „Wir haben zwei Monate intensiv gearbeitet und mit unseren Betreuern Uli Kievernagel und Sven Frankemöller sehr viel geübt. Es ist gut gelaufen.“ Und Jennifer Pröpper ulkte hoffnungsvoll, während die Jury hinter verschlossenen Türen die Auswertung vornahm: „Wir haben gewonnen.“ So kam es dann.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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