Virtuelles Gedächtnis für Königswinter: (v.l.) Annette Hirzel, Franz Bellinghausen, Lothar Vreden und Winfried Görres

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2015

Virtuelles Gedächtnis für Königswinter: (v.l.) Annette Hirzel, Franz Bellinghausen, Lothar Vreden und Winfried Görres

Alles begann mit einem Besuch des Oberpleisers Franz Bellinghausen im "realen" Brückenhofmuseum in Oberdollendorf. Ihm gefiel vor allem die Abteilung mit den Gruppenbildern. Da es aber in Oberpleis kein Museum gibt, wich Bellinghausen in die virtuelle Welt aus und schuf im Internet das Heimatmuseum Oberpleis.

Davon waren dann wiederum die Mitglieder des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven so begeistert, dass sie sich die entsprechende Software anschafften und im Jahr 2008 mit ihrem eigenen Heimatmuseum im Netz an den Start gingen. Seitdem ist die Zahl der Internetarchive in Königswinter weiter gewachsen - auch Thomasberg/Heisterbacherrott und Ittenbach sind dabei. Zusammen bilden sie das "Gedächtnis der Region".

Obwohl der virtuelle Raum von unvorstellbarer Weite ist oder, wie es Bellinghausen heute sagt, "mehr Platz hat als der Louvre in Paris" und im Vergleich mit einem echten Museum günstig zu haben ist, musste der Oberpleiser in den Anfängen viel Überzeugungsarbeit leisten. Irgendjemand musste schließlich die Trägerschaft für das Projekt übernehmen. Er wandte sich an den örtlichen Werbekreis, den heutigen Oberpleiser Träger. Dessen Vorstand befand damals, er sehe sich als Gestalter der Zukunft und nicht als Bewahrer der Vergangenheit.

Zum Bericht des General-Anzeigers: siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger Bonn Der General-Anzeiger berichtete am 06.03.2015
Räume & Galerien
Gedächtnis der Region Königswinter Presseberichte Presseberichte 3 (ab 2001)
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