Aufnahme: 2015
Hans Remig und Ulrich Osinski sind die geistigen Väter der Aktion "Saubere Stadt" - "Saubermänner" gehen in den Ruhestand
Bürgermeister Peter Wirtz nannte sie die "geistigen Väter" der Aktion "Saubere Stadt". Jetzt verabschiedete er Ulrich Osinski und Hans Remig, die Organisatoren des Großreinemachens in den vergangenen zwölf Jahren, im Verwaltungsgebäude in Thomasberg mit einem dicken Dankeschön und einem Keramik-Teller als Präsent der Stadt in den Ruhestand.
Theo Krämer, Dezernent für die Technischen Geschäftsbereiche der Verwaltung, lobte: "Insgesamt haben Sie 300 Kubikmeter wilden Müll gesammelt." Und: "Mit Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen haben Sie diese Aktion gefahren und mit Energie vorangetrieben."
Als im Jahr 2001 die Lokale Agenda 21 gegründet wurde, bildete sich auch der Arbeitskreis 5, der sich fortan um eine saubere Stadt kümmerte. Ulrich Osinski: "Wir haben bei der Gründungsversammlung der Agenda überlegt, was verbessert werden muss. Mehr Sauberkeit gehörte dazu." Zunächst sammelte eine Gruppe in Oberpleis Müll ein.
Jugendliche räumten im Schulzentrum auf und hatten in Peter Wirtz einen prominenten Helfer. Der Bürgermeister war so angetan von der Aktion, dass er Osinski und Remig fragte, ob diese Maßnahme künftig nicht stadtweit durchführbar sei. So organisierten die beiden Ehrenamtler 2002 den ersten "Frühjahrsputz" mit freiwilligen Kräften.
"Sie haben diese Aktion mit Energie vorangetrieben", meinte Theo Krämer.
Es sei auch das Verdienst von Ulrich Osinski (85) und Hans Remig (87), dass Mitarbeiter von McDonald's regelmäßig die Straßenränder der L 331 rund um ihre Ittenbacher Filiale sauber halten und von dem Verpackungsmüll befreien, den die Kunden aus den Autofenstern werfen.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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