Aufnahme: 2014
Beim Oberpleiser Lichterfest traf man sich in der City
„Kerzenschein, leuchtende Christbäume und weihnachtliche Dekoration all überall, die Oberpleiser Flaniermeile hatte sich feingemacht und lud zum vorweihnachtlichen Bummeln ein. Leider hielt das unwirtliche Wetter viele davon ab, doch die unermüdlichen ließen sich von Glühwein- und Plätzchenduft locken, nach ersten Weihnachts- und Wichtelgeschenken Ausschau zu halten oder sich einfach in gemütlicher Runde vor den Läden zu unterhalten.
Das kulinarische Angebot war reichhaltig: Glühwein in mehreren Variationen - auch ohne Alkohol - Kinderpunsch und dazu Waffeln, Crêpes oder Plätzchen; wer es lieber herzhaft mochte, griff zu Fritten oder Würstchen. Die Männer des Löschzugs Uthweiler standen unter Dampf und brieten vor dem Rathaus Reibekuchen, der reißenden Absatz fand. Derweil wärmte sich die Feuerwehrjugend, wenn sie gerade nicht Neugierigen die Geräte und Fahrzeuge zeigten und von ihrer Arbeit erzählten, am Kohlenfeuer. Besucher, denen heiße Speisen und Getränke zum Aufwärmen nicht reichten, drängten sich in den Geschäften.
Und entdeckten dabei hin und wieder nebenbei das ein oder andere Geschenk, etwa ein exquisites Knoblauchöl oder ein besonderes Badesalz. ‚Mein alter Weihnachtsmann ist kaputt‘, stellte ein Kunde fest und begab sich auf die Suche nach einem Nachfolger. Vor den Läden wurden bei Würstchen oder Gebäck neue Plätzchenrezepte und Geschenketipps ausgetauscht. Ein Straßenmusikant verbreitete vorweihnachtliche Stimmung.
In einer Ecke nutzte Sonja Krebs die Gelegenheit, ihren neuen Mal-Raum‘ für einmalige Ideen vorzustellen. Wer Abstand vom Trubel suchte, nutzte die Stille der Kirche, wo Mitglieder des Pfarrgemeinderats im Vorraum auch Glühwein und Gebäck anboten und im Kirchenraum selbst passend zum Lichterfest Lichter aufgestellt hatten und auf einer Leinwand ein Feuerwerk nach dem anderen zeigten. Im Quadrum der Pfarrkirche drängten sich zahlreiche Besucher beim Kerzenziehen. Im Kosmetikstudio ‚Océan‘ gab es filigrane indische Papiersterne zu bestaunen, die in Familienbetrieben von Hand gefertigt und fair gehandelt werden. Sie stießen auf großes Interesse.“
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