Aufnahme: 2012
Dem Wald im Siebengebirge geht es schlechter als erwartet
Siebengebirge Das Ausmaß des Fichtensterbens im Siebengebirge ist größer als befürchtet. Große Sorgen macht sich das Regionalforstamt auch um die Buche.
Teile des Siebengebirges sind zur Mondlandschaft geworden. Oder vielleicht passt der Ausdruck Schlachtfeld besser. Wer eine Wanderung vom Schmelztal über den Stellweg Richtung Asberg oder über den Servatiusweg Richtung Himmerich unternimmt, sieht das ganze Ausmaß der Schäden, die die beiden extremen Trockenjahre 2018 und 2019 und anschließend der Borkenkäfer angerichtet haben. Wo diese dem Fichtenwald zugesetzt haben, sind riesige Kahlflächen entstanden.
Stephan Schütte, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, zeigte bei seiner Präsentation im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz in Königswinter ein Satellitenfoto, das das ganze Ausmaß der Schäden offenlegt. Auf der Kalamitätskarte Nadelwald des zuständigen Ministeriums lässt sich die Situation der Fichte, die nach dem Zweiten Weltkrieg dem Zweck der schnellen Wiederaufforstung der Wälder zuverlässig diente, gut erkennen. Dunkelrot sind dort alle geräumten oder aufgearbeiteten Kahlflächen, rosa die Flächen mit sichtbaren bis schweren Käfer- und Trockenschäden eingefärbt. Große Teile des Bad Honnefer Stadtwalds – gerade im oberen Bereich Richtung Aegidienberg – sind rot oder rosa.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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