Jahresversammlung der Uthweiler Freiwilligen Feuerwehr

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2004

Jahresversammlung der Uthweiler Freiwilligen Feuerwehr

Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Uthweiler

"Am 24./25. Januar 2004 machte die Löschgruppe Uthweiler der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Königswinter mit ihren Ehefrauen bzw. Freundinnen einen Ausflug zum Feuerwehrerholungsheim in Bergneustadt. Aus Anlass des diesjährigen 75-jährigen Jubiläums der Löschgruppe war die Idee entstanden, die Jahresdienstversammlung einmal in einem etwas anderen Rahmen abzuhalten als bisher. So brachte ein Reisebus die 67-köpfige Reisegruppe am Samstagnachmittag ins Bergische Land nach Bergneustadt.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde in einem der Seminarräume die Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Brandinspektor Norbert Bäßgen dankte den Anwesenden für die viele unentgeltlich geleistete Arbeit und lobte die gute Jugendarbeit in der Löschgruppe. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bruno Lemke und Kreisbrandmeister Walter Jonas schlossen sich den Dankesworten an. Bäßgen wies auf die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr hin. So ist außer dem „Bayrischen Abend" am 24/25.04.2004 auch ein Festkommers anlässlich des 75 jährigen Bestehen der Löschgruppe Uthweiler am 4. September 2004 in der Aula Oberpleis geplant, zu dem außer den benachbarten Wehren auch ehemalige Mitglieder sowie Freunde und Förderer eingeladen werden sollen.

Zusammen mit dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Bruno Lemke wurde Martin Giershausen von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen und zum Feuwehrmann-Anwärter ernannt. Außerdem wurde nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen Ulrich Brungs und Elmar Disque zum Oberfeuerwehrmann sowie Stefan Schwanitz zum Unterbrandmeister befördert. Weitere Kameraden wurden geehrt und bekamen ein Geschenk überreicht: Josef Krämer, Peter Krämer und Walter Jonas für ihr 35jähriges Feuerwehrdienstjubiläum; Heinz- Willi Hönighausen für sein 40-jähriges Feuerwehrdienstjubiläum sowie Peter Lohmar für sein 50-jähriges Feuerwehrdienstjubiläum.

Die Jugendfeuerwehr bekam einheitliche T-Shirts überreicht, deren Anschaffung vom Förderverein der Löschgruppe finanziell unterstützt wurde. Auszüge aus dem Jahresbericht: Blickt die Löschgruppe auf das abgelaufene Jahr 2003 zurück, so stellt man fest, dass es wieder von einer Vielzahl von Hilfeleistungen in unterschiedlichster Form begleitet wurde. Angefangen von einem eingeklemmten Meerschweinchen bis hin zum schweren Verkehrsunfall; vom Kleinbrand Müllbehälter bis zu den Großbränden in Thomasberg und Oberscheuren.

Die Jugendfeuerwehr hat zurzeit eine Mitgliedsstärke von 17 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren. Insgesamt ist in diesem Jahr nur ein Abgang in die aktive Wehr zu verzeichnen, sodass die Mitgliedszahl auch im Jahr 2004 immer noch an der Höchstgrenze liegt. 2003 wurden bei insgesamt 41 Zusammenkünften 94 Dienststunden durchgeführt. Die Dienststunden teilen sich in 45 Stunden allgemeine Jugendarbeit und 49 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung auf.

Hauptbestandteile der feuerwehrtechnischen Ausbildung waren Fahrzeug- und Gerätekunde, Vorbereitung auf die Leistungsspange, Umgang mit Geräten für technische Hilfeleistungen, Knoten und Stiche, kleinere Einsatzübungen, Belehrung über die Unfallverhütungsvorschriften und die Unterstützung der Aktiven bei der Hydrantenpflege. Highlight war aber sicherlich der Spielenachmittag am Ende der Sommerferien in der Rheinaue."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 7 vom 12.02.2004
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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