Aufnahme: 2004

Abiturentlassfeier vom Gymnasium Am Oelberg in Oberpleis


"Für 66 Schülerinnen und Schüler hieß es nun nach der Entgegennahme der Abitur-Zeugnisse Abschied nehmen von ihrem Dasein als Schüler und auf neue Erfahrungen zu zugehen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst begannen die Feierlichkeiten, die dann in der Aula des Schulzentrums ihre Fortführung fanden. Musikalisch begrüßt wurden die Besucher durch den Schedrik Chor und Pavel und Irina Brochin. Schulleiter Dr. Friedrich Krautschneider konnte neben seinem Vorgänger Klaus Breuer auch Bürgermeister Peter Wirtz, den Ersten Beigeordneten Ashok Sridharan und den Leiter des Schulamtes H.P. Giesen sowie die Vorsitzende der Schulpflegschaft begrüßen. Mathematisch genau ließ der die Abiturientia wissen, wie viel Zeit und Klausurfleiß sie in das nun zu übergebende Abschlusszeugnis investiert haben und wünschte ihnen, dass sie im wirklichen Sinne eine Reifeprüfung abgelegt hätten. Mit den guten Wünschen für die Zukunft in positiver Atmosphäre und optimistischer Begeisterung schloss er seine Rede.

Mit einer Sonate für Oboe und Klavier von Saint Saens unterhielten Marie-Therese Becker und Anna Dobrunowa, die später noch mit Waldesrauschen von Franz Liszt begeisterten Applaus erhielt. Bürgermeister Peter Wirtz Lehrerschaft und Eltern dafür, die Abiturienten ans Ende eines wohlbehüteten Lebensabschnitts begleitet zu haben. Er wünschte den Absolventen Begeisterung, Kraft und Spannung für einen erfolgreichen frohmachenden Lebensweg sowie den Anforderungen an neue menschliche Fähigkeiten auch gerecht werden zu können. Im Grußwort der Elternschaft, dass Herr Blumenthal vortrug, klang harsche Kritik an die Politik an, die viel zu wenig Geld in die schulische Ausbildung steckt und durch Unterrichtsausfälle bereits jetzt die Schüler in letztlich acht Jahren zum Abitur geführt habe.

Versöhnlich schloss er mit den Worten, dass die jungen Erwachsenen ein Segen für die Eltern seien. Katja Stienen, die für besonderes soziales Engagement mit einem Buchpreis ausgezeichnet wurde, und Michael Schoener ließen einige gemeinsame Ereignisse Revue passieren und hatten bei dem Hinweis auf besonderen stufeninternen Paarungstrieb die Lacher auf ihrer Seite. Sich und ihren ehemaligen Mitschülern wünschten sie, viele verlässliche Freunde gewonnen zu haben und gern an die gemeinsame schöne Zeit zurückzudenken, für die sie sich bei den Jahrgangsstufenleitern Frau Barth und Herrn Becker herzlich bedankten. Fünfzehn der Abiturienten hatten mit einem Notendurchschnitt von bis zu 1,9 abgeschlossen, wie bei der Ausgabe der Zeugnisse mitgeteilt wurde. Der Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ging an Silke Müller.“

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 27 vom 01.07.2004
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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