Abgebildete Personen
Aufnahme: 2004
Herbert Krämer einstimmig wiedergewählt
st. Herbert Krämer wurde auf der Mitgliedsversammlung des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge einstimmig als Vorsitzender in seinem Amte bestätigt. Sein Stellvertreter ist der Bonner Stadtbaudezernent Sigurd Trommer. Als Beisitzer wählte die Versammlung im Königswinterer Maritim-Hotel den Bad Honnefer Bürgermeister Peter Brassel, den Bonner Bürgermeister, Wolfgang Hürter, den Forstamtmann Bernd Schwontzen, den Landrat Frithjof Kühn und den Königswinterer ersten Bürger Peter Wirtz. Die Wahl des Vorstandes nach der Entlastung durch den Kassenprüfer Holger Opladen nahm Ehrenlandrat Dr. Franz Möller vor. Er dankte dem Vorstand mit seinem rührigen Vorsitzenden Herbert Krämer für die geleistete Arbeit. In den 1. Beirat beriefen die Mitglieder Klaus Breuer, Georg Dreher, Sabine Fricke, Hartmut Georg, Iris Grupp, Dr. Elmar Heinen, Wolfgang Heisterbach, Peter Karall, Ernst Krämer, Waldemar von Lewin, Peter Profittlich, Hans Remig, Marlene Rohleder-Blättermann, Dr. Andreas Schulte-Beckhausen, Karl-Willi Weck und Helga Wetter. Zu Beginn der Versammlung erstattete der Vorsitzende einen umfassenden Jahresbericht und zeigte dabei entsprechende Lichtbilder. Der Verein hatte Ende 2000 807 Mitglieder. In den vergangenen Jahren meldeten sich 168 Mitglieder ab, aber 556 neue wollen dem Siebengebirge die Treue halten.
Naturparkwächter Peter Karall warb an einem Tag 30 neue Mitglieder. Per 30. Juni 2004 zählt der Verein 1195 Mitglieder. Krämer will aber unter allen Umständen die Schallmauer von 2000 durchbrechen. Der Jahresbeitrag beträgt 20 Euro, für jedes weitere Mitglied kommen fünf Euro hinzu. Die Ziele seit 1869 sind die dauernde Erhaltung und der Schutz des Siebengebirges, die Erstellung von Wanderwegen und Anlagen zur Annehmlichkeit der Besucher, den heimischen Pflanzen und Tieren eine ihren Ansprüchen genügenden Lebensraum zu geben und Möglichkeiten zu geben für naturnahe Betätigung. Um diese Ziele zu erreichen, hat der Verein umfangreiche Naturparkmaßnahmen getroffen. So wurden in den Jahren 2000 bis zum heutigen Tage in 2004, 312.000 Euro ausgegeben. Davon trug das Land 70 %. Das sind 218.500 Euro, der Eigenanteil betrug demnach noch 93.500 Euro. Dieser stolze Betrag wurde von den Mitgliedern aufgebracht. Verwendet wurde das Geld für Wanderwege (insgesamt rd. 200 Kilometer), Erholungseinrichtungen, Schutzhütten, Bänke, Biotop-Pflege u.a. für die Halde des ehemaligen Steinbruches an der Wolkenburg.
Der Verein will so weitermachen. Und sollte mal vom Land der Zuschuss weniger werden, werden eigene Kräfte mobilisiert. Vorgesehen ist im Bereich „Waldwirtschaft und Jagd" eine weitere nachhaltige Waldwirtschaft mit Mittel des Vereins. Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit den Nachbarforsten Ennert, Stöckerhof und Bad Honnef sowie mit dem vieljährigen Jagdpächter Bruno Langen. In Bearbeitungen sind zur Zeit Wildruhezonen. Krämer blickte noch einmal auf die neun Ausstellungen im Naturparkhaus seit 2003 zurück. Anfang Oktober stellen die Vogelfreunde Siebengebirge im Naturparkhaus aus. Es folgt am 19. Oktober eine Veranstaltung über „Auch die Zecken lieben das Siebengebirge" und zum Jahresende erfolgt eine Schau über „Schmetterlinge im Siebengebirge", Hauptereignis war die offizielle Eröffnung des Naturparkhauses im April diesen Jahres. Seit dieser Zeit ist die Zahl der Besucher und auch der Gruppen sehr groß. Auch viele Kindergärten und Schulen sind bisher gekommen. Der vorgegebene Finanzrahmen von 36.000 Euro wurde mit 35.873 Euro gehalten (nur Eigenmittel). Die Gesamtkosten lagen bei 274.323 Euro. Als Naturparkwächter sind tätig: Hubert Echtemach, Peter Karall, Mario Petrich und Jakob Sieger.
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.