Aufnahme: 2003
Arbeitskreis Eltern-Lehrer-Schüler am Oelberg-Gymnasium besteht seit 15 Jahren
„R. Am 6. November feierte der ‚Arbeitskreis Eltern-Lehrer-Schüler‘ sein 15. jähriges Bestehen. Geladen hatten die aktiven Teilnehmer und der Schulleiter, Herr Dr. Krautschneider, neben dem ehemaligen Schulleiter Herrn OStDir Klaus Breuer auch viele ehemalige Teilnehmer. Die Schülerschaft wurde durch die neu gewählte SV vertreten. Auch waren einige Referenten geladen, die der Arbeitskreis von Zeit zu Zeit bittet, sie an ihrem Fachwissen teilhaben zu lassen, wenn es das Thema erforderlich macht.
Nach kurzen Begrüßungsworten der derzeitigen Leiterin der Gesprächsrunde, Gabriele Lecking und Herrn Dr. Krautschneider hatte Herr Breuer die Ehre, in seiner Laudatio auf die sowohl ereignisreiche wie auch erfolgreiche Vergangenheit des Arbeitskreises zurückzublicken. Der Arbeitskreis hat sich in den vergangenen 15 Jahren nicht nur an der Organisation von Flohmärkten, Malwettbewerben und der Leseförderung beteiligt, sondern neben der Mitgestaltung und Förderung der Mensa des Schulzentrums, in der die Veranstaltung abgehalten wurde, auch an der Verschönerung des Schulgebäudes und der Klassenräume mitgewirkt.
Außerdem wurde unter anderem an diversen Schulveranstaltungen zu den Themen wie Suchtprophylaxe, Jugendschutzgesetz, Gewalt an der Schule, Verhaltensauffälligkeiten bei Schülern und Schwierigkeiten der Pubertät mitgearbeitet. Besonders stolz blicken die Teilnehmer auf die Rettung der Bibliothek zurück, die so Breuer, ohne die Initiative des Arbeitskreises nicht in ihrer Jetzigen Blüte strahlen könnte. Besonderer Dank ging an Herrn Keldenich, Lehrer des Gymnasiums, der den Arbeitskreis, als einer der Initiatoren, bereits seit Beginn seines Bestehens begleitet und die Verbindung zur Lehrerschaft darstellt. Zusammen mit einigen engagierten Eltern hatte er 1988 den damals noch ‚Pädagogischen Arbeitskreis ins Leben gerufen.
Ziel des Arbeitskreises, ist es seit jeher gewesen, Eltern, Lehrern und Schülern eine gemeinsame Gesprächsbasis zu bieten. Unabhängig von Schulpflegschaft und Verwaltung, vollkommen frei und zum Wohle der Schüler konnten so neue Konzepte und Denkanstöße entwickelt und präsentiert werden. Breuer machte in seinem Rückblick deutlich, dass es sich nicht um eine monatliche Diskussionsrunde mit Unterhaltungscharakter für gelangweilte Eltern und unausgelastete Lehrer handele, sondern um einen Kreis mit vielen eigenen Aktivitäten, mit Anregungen und Vorschlägen. Für die Schule sei der Arbeitskreis eine Ideenschmiede und die Erfolge sprechen für sich.
Der Arbeitskreis ist nicht hierarchisch gegliedert, sondern besteht aus gleichberechtigten Mitgliedern. Lediglich für Organisatorisches ist eine Ansprechperson vorgesehen, die zur Zeit Frau Lecking ist. Wenn zu einem speziellen Thema besonderes Fachwissen gefragt ist, so lädt der Arbeitskreis Spezialisten ein, die mit ihrem Wissen die Arbeit im AK Eltern-Lehrer-Schüler bereichern und gelegentlich erst ermöglichen. Ehemalige und Aktive saßen noch bis in die späten Abendstunden beisammen und waren stolz auf eine Einrichtung, die so oder ähnlich von vielen Bildungsexperten nach PISA immer häufiger gefordert wird eine Einrichtung in der Eltern, Lehrer und Schüler ihr Wissen sammeln und austauschen können, um das Leben und Lernen an deutschen Schulen besser zu machen.“
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