Aufnahme: 2003
Projektwoche in der Gemeinschaftshauptschule Oberpleis
st. 22 verschiedene Themen standen während der Projektwoche an der Hauptschule Oberpleis zur Bearbeitung an. Die wohl anziehendsten Projekte waren die Specksteinköpfe, der Zirkus, das Leben der Indianer, die Antidrogenkampagne und die Geographie des Siebengebirges. Ziel des Projektes der Antidrogen war es, die Schüler über die Gefahren der Drogen, auch des Alkohols zu informieren. Die Kinder sollten nach der Woche - Samstag war die Präsentation - über Drogen sehr viel mehr wissen als vorher. Den meisten Schülern machte das Projekt sehr viel Spass, auch weil viel gesungen wurde. Sie konnten sehr viel davon lernen. Die Lieder wurden instrumental begleitet und durch Bilder illustriert.
Die Hobbyradler der Mannschaft Hauptschule Oberpleis radelten in der wunderschönen Umgebung des Siebengebirges und betrieben dabei unter Führung und Anleitung von Barbara Flory-Vetter und Klaus Engels praktische Heimatkunde. Am ersten Tage wurde Bonn „erfahren". An den folgenden Tagen standen Linz, Beuel und Siegburg auf dem Programm. Durch das Tragen von Helmen entstanden keine größeren Unfälle. Manche Teilnehmer verglichen sich mit Jan Ullrich, andere meinten Radfahren in den wöchentlichen Stundenplan aufzunehmen.
Jonglieren, Einradfahren und Scherben laufen. Das waren u.a. die Aufgaben der Projektleute im Zirkus. Bei der Übung für ihren Auftritt am Samstag machten die Jungen und Mädchen sichtlich Fortschritte. Und dann am Samstag klappten vorzüglich das Einrad- und Hochradfahren, Jonglieren, Darbietungen auf der Laufkugel, der Seiltanz auf dem Hochseil und das
Herrlich anzuschauen waren auch die Specksteinköpfe, die mit Spezialwerkzeug hergestellt wurden. Die Teilnehmer waren mit Ausdauer und viel Interesse bei ihrer Arbeit. Bei dem schönen Wetter wurde auf dem Schulhof gewerkelt. Die Meisterstücke wurden am Präsentationstag ausgestellt. Die Teilnehmer des Projektes „Geographie des Siebengebirges" unternahmen Wanderungen zum Drachenfels und den Steinbrüchen. Man hatte dieses Projekt gewählt, weil man in der Natur wandern, zeichnen, Burgen bauen und andere Aktivitäten unternehmen wollte. An diesem Projekt nahmen Schüler aus acht verschiedenen Klassen teil. An den anderen Tagen wanderte man zum Ölberg und zur Löwenburg.
Besonderes interessant war die Indianergruppe. Dazu hatte man einen Hobby-Indianer aus Rheda-Wiedenbrück engagiert. Die Schüler hatten dieses Projekt gewählt, weil sie allerhand Indianisches basteln und herstellen konnten. In diesem Projekt wirkten zwei Fünferklassen und drei Sechserklassen mit. Diese Schülerinnen haben indianische Tipis, Kanus, Musikinstrumente und Traumfänger gebaut. Sie haben auch original indianische Gerichte gekocht, so Bohnenküchlein, Wildpilze, Zitronenmilztee, Sonnenblumenkernsuppe, Wildblaubeerkuchen und Zucchinis. Die Kids wollten in dieser Woche den Überblick über die Kulturen und Geschichte der Indianer erlernen. Die Teilnehmer fühlten sich bei diesem Projekt sehr wohl, denn an den folgenden Tagen haben sie Armbänder aus Perlen gewebt und Plakate mit verschiedenen Indianern gemalt, Schildkrötenrasseln, kleine Trommeln, Lederbeutel und ein ganzes Indianerdorf gebastelt.
Die anderen Projekte beinhalteten „Textil-Arbeiten" „Leben der Bienen und Imker" „Comic", „Mädchenfußball". „Textilillustration", „Tanzen", „Internet", ,,Portraits", „Schuhausgestaltung", „Tischtennis und Badminton", „Mein Traumhaus" und „Mikroskopieren". Auch wurden Windlichter gebastelt sowie Dosen bemalt und dekoriert.
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