Aufnahme: 1982

Das Uthweiler-Lied

Wenn der Uthweiler Kapellenchor in geselliger Runde beisammensitzt, erklingt dieses allen lieb gewordene Heimatlied. Christel Bäßgen schrieb es Anfang der 1980er Jahre und erzählte darin von dem alten gemütlichen Dörfchen mit Bimmelbahn:

Als der Herrgott die Erde gemacht,

hat er sich was ausgedacht:

ein Dörflein so sauber und nett

ganz dicht an des Pleisbachs Bett.

Ein Mühlrad dreht hurtig am Bach,

das Echo der Hardt ruft dir nach:

Sankt Michael treulich bewacht

das Völkchen bei Tag und bei Nacht!

Nach Uthweiler zieht's mich hin,

hab' Uthweiler stets im Sinn,

da ist meine Heimat,

da bin ich zu Haus'.

Mich lockt nicht die weite Welt,

nicht Reichtum, nicht Gold und Geld,

denn zwischen dem Pleisbach und der Hardt

kenn' ich mich aus.

Wer mit der Rhein-Sieg-Bimmelbahn

einst wollte ins Städtchen mal fahr'n,

kauft' sich ein Billett mit Retour

am Schalter bei Lisa im Flur.

Der Schaffner war niemals gehetzt,

die Plattform im Zug stets besetzt,

und wenn auch die Bahn nicht mehr geht,

ein Glück, dass der Bahnhof noch steht!

 

Nach Uthweiler …

 

Und wer heut' in Flur, Wald und Feld

durchwandert die herrliche Welt,

der zaudert und zögert nicht lang':

Er baut sich sein Nestchen am Hang!

Die Baumschulen prägen das Bild

vom Dorf, das uns allen gefällt,

und sitzen wir fröhlich beim Wein,

dann stimmen wir alle mit ein:

 

Nach Uthweiler ...

 

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