Aufnahme: 2002
Offene Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Oberpleis/Heisterbacherrott
Zu einer offenen Mitgliederversammlung hatte der Ortsverband Oberpleis/Heisterbacherrott der CDU am 22. Mai ins Landgasthaus Ännchen eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung nahm Landrat Frithjof Kühn zu den Themen-bereichen „Südtangente", „ÖPNV" und den Möglichkeiten der Regionalen Zusammenarbeit und Wirtschaftsförderung Stellung. Mit den Kreistagsabgeordneten Sebastian Schuster und Bruno Görg, dem stellvertretenden Bürgermeister Karl Füllenbach, dem Vorsitzenden des Stadtverbandes Hans Eifler, Ex-Bürgermeister Herbert Krämer und Hans Remig sowie den Stadtratsmitgliedern Roman Limbach, Dr. Josef Griese, Sokrates Theodoridis, Franz Gasper und Franz-Richard Vogt konnte der Vorsitzende des Ortsverbandes viele Parteimitglieder und auch die zahlreichen Gäste begrüßen. Im Verlauf des Abends trafen Bürgermeister Peter Wirtz und Ingeborg Lindner ein, die zeitgleich eine Sitzung der Tourismus GmbH besuchten. Die Südtangente sieht Landrat Kühn als notwendig für die weitere Erschließung der Region an und ist optimistisch, dass die Dringlichkeit weiterhin anerkannt bleibt sowie das planmäßige Linienfeststellungsverfahren durchgeführt wird. Trotz entschiedener Kritik mehrerer Besucher, die dem Verein „Lebenswertes Siebengebirge" angehören, ist die Haltung der CDU eindeutig positiv zur Südtangente.
Alle Fakten, so Roman Limbach, müssen auf den Tisch und gegeneinander abgewogen werden, damit eine für Menschen und Natur möglichst verträgliche Lösung gefunden werden kann. Daneben gilt es auch den Aspekt zu beachten, dass der Öffentliche Personennahverkehr schnelle Trassen braucht, um die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiv zu gestalten. Fahrpläne und Linienführungen müssen überprüft werden und gegebenenfalls neu gestaltet werden. Die Idee des Anrufsammeltaxis muß auch in der hiesigen Region umgesetzt werden. Positiv ist die Entwicklung des Rhein-Sieg-Kreises, was die Arbeitsplatzsituation angeht. Eine Steigerung um 20 % ist hier zu verzeichnen. Ideal auch die Tatsache, dass es sich um einen guten Branchenmix handelt, der sowohl den Dienstleistungsbereich als auch Produktion abdeckt.
Was regionale Wirtschaftsförderung angeht, so stellt der Rhein-Sieg-Kreis seine Leistungsfähigkeit tagtäglich dar. Eine Zusammenarbeit mit Bonn ist nur sinnvoll, wenn ein Nutzen für alle beteiligten Gemeinden erzielt werden kann. Hohe Bedeutung ist dem Mittelstand beizumessen, der das Gros der Arbeitsplätze stellt und der nicht behindert werden darf. Auch die Wasserversorgung für Königswinter wurde kurz gestreift und sowohl Vertreter des WBV als auch Landrat Kühn als Verfechter der Versorgung durch Wahnbachtalsperrenwasser konnten ihre Standpunkte klarmachen. Deutlich wurde während der Versammlung, dass sich Landrat Kühn bestens mit Königswinterer Gegebenheiten auskennt und nicht zuletzt auch genau weiß, wo Berghausen liegt und wer da so wohnt.
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