Straßenfest in Berghausen

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2002

Straßenfest in Berghausen

mn. Mit dem Dämmerschoppen am Freitagabend  - ein  Abend unter „Bersern" zum Kennenlernen - startete man in das traditionelle Straßenfest. Mit über hundert Plakaten war die Veranstaltung überall bekannt gemacht worden und es herrschte ein Riesenandrang, der zu Versorgungslücken im Getränkebereich führte, die der Vorsitzende des Bürgervereins, Frank Klein, jedoch problemlos schließen konnte. Zusammen mit dem Junggesellenverein wird dieses Fest geplant, organisiert und durchgeführt. Viele helfende Hände sind notwendig, um an Getränke- und Imbissständen, beim Kinderprogramm und bei der Tombola einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Am Samstag ging es dann mit dem  Nachmittagsprogramm los: Kuchen in reichhaltigster Auswahl stand bereit. Für die Kinder gab es eine Kasperlevorstellung und pünktlich um 18 Uhr stand Bürgermeister Peter Wirtz zum Fassanstich bereit. Er schob diesen verantwortungsvollen Part jedoch weiter auf die Landtagsabgeordnete Andrea Milz, der dann Helga Rüsch assistierte. Die weibliche Devise lautete dann, lieber mehrere gezielte leichte Schläge als einmal kräftig danebenhauen. Die musikalische Gestaltung des Abends lag in den bewährten Händen der Hot Shots und einer Showeinlage der Hot Steppers. Der sonntägliche Frühschoppen wurde musikalisch vom Bläsercorps Auelgau begleitet.

Die Junggesellen zeigten ihr Können beim Fahnenschwenken und die Bockerother „Sternschnuppen", deren Auftritt im letzten Jahr dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen war, begeisterten mit ihren Tänzen das Publikum. Ohne Zugabe kamen sie nicht von der Bühne, die sie dann den Berghausener „Gummimännern" freimachten, eine Breakdance-Gruppe unter der Leitung von Jungwirt Ada. Weiter ging es dann wieder karnevalistisch mit der Verleihung des „Spitzenpreises" an die Jojos. Erstmalig war man beim Straßenfest zur Besichtigung und eventuellen Nutzung der neuerbauten Toilettenanlage aufgerufen, einer Anlage „mit einem Ambiente wie im Maritim", wie ein Nutzer begeistert schilderte.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 25 vom 20.06.2002; Foto und Bericht: Majunke-Noll
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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