Aufnahme: 2002
Basaltgrube in Königswinter-Hühnerberg – Warum am „Chicken Hill“ einmal wöchentlich die Erde bebt
Königswinter · Niemand weiß genau, wer den Namen „Chicken Hill“ erfunden hat: So nennen die Menschen rund um Königswinter-Hühnerberg die dortige Basaltgrube umgangssprachlich. Betreten werden darf sie nicht, denn regelmäßig kommt es dort zu Explosionen.
Kein Meteoriteneinschlag: Die Basaltgrube Hühnerberg, umgangssprachlich Chicken Hill genannt, misst 900 mal 500 Meter.
Selbst, wer direkt davorsteht, glaubt nicht, was er sieht: Mitten im Siebengebirge eröffnet sich für das überraschte Auge des Betrachters eine bizarr anmutende Mondlandschaft. „Chicken Hill“ nennen die Königswinterer dieses Areal umgangssprachlich. Denn: Dieser unwirkliche Ort liegt gleich neben dem Dorf Hühnerberg. Willkommen zu einer Zeitreise in die Erdgeschichte.
Eruptionen vulkanischen Ursprungs, Erosionen und mannigfaltige Gebirgsfaltungen sind für diese einzigartige Landschaft verantwortlich, in der bis heute Basalt gewonnen wird – und das nicht zu knapp. Der Hühnerberg maß einst stolze 336 Meter. Damit ragte er ebenso hoch in den Himmel wie der gerne staatsmännisch genutzte Petersberg und überragte den Sehnsuchtsort Hunderttausender Touristen, den Drachenfels, um 15 Meter.
Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 05.08.2022 - siehe Link unten.
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