Bürgerverein Berghausen traf sich zur Jahresversammlung

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2001

Bürgerverein Berghausen traf sich zur Jahresversammlung

"Eng wurde es wieder einmal bei Müllers Marie in Berghausen, wo der Bürgerverein seine Jahreshauptversammlung abhielt. Daher konnte Frank Klein nach der Begrüßung schnell die satzungsgemäße Beschlussfähigkeit feststellen. Mit Christiane Werner wurde das 300. Mitglied aufgenommen und mit einem Blumenstrauß begrüßt. Neben Alt-Bürgermeister Herbert Krämer und den Ratsmitgliedern Sebastian Schuster und Volker Herrmann waren nahezu 60 weitere Mitglieder des Vereins anwesend. In seinem Geschäftsbericht zum Jahr 2000 stellte Klein gerne fest, dass die Akzeptanz der Veranstaltungen von allen Bürgern immer größer wird. Besonders dankte er den Nachbarn am Dorfplatz für die Toleranz bei der Durchführung von Festen.

Auch für das Jahr 2001 sind wieder eine Frühjahrswanderung, Straßenfest, Bürgerfahrt, Dorfplatzfest und die vorweihnachtlichen Termine fest eingeplant. Erich Wasserheß legte einen soliden Kassenbericht vor, der auch von den Kassenprüfern sehr gelobt wurde. Da Neuwahlen anstanden, wurde die Versammlungsleitung an Herbert Krämer übertragen. Er ließ die Abstimmung zur Entlastung des Vorstandes durchführen, die einstimmig erteilt wurde. Anschließend hielt er eine Laudatio auf den Vorstand, bei der jedes Mitglied des Gremiums ehrenhaft er-wähnt und bedankt wurde. Der langanhaltende Beifall zeigte, dass Krämer hier Volkes Meinung getroffen hatte. Deutlich machten die Vorstandsmitglieder, wie gut ihre Zusammenarbeit klappt, indem sie wieder als Team kandidierten. Ebenso einstimmig wie man sie entlastet hatte, wurden alle für die nächsten drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Herbert Krämer wünschte dem alten neuen Vorstand viel Glück und meldete die Bereitschaft Aller, 'mitzutrinken, mitzufeiern und mitzuarbeiten' an. Frank Klein dankte im Namen seiner Mitstreiter für das entgegengebrachte Vertrauen und bat um weitere Unterstützung. Als Projekt für das Jahr 2001 steht die Erstellung eines Gerätehauses auf dem Dorfplatz an und der Vorstand wäre der Stadt sehr dankbar, wenn der Antrag auf einen Zuschuss bald positiv beschieden würde. Ernst wurde es, als die Sprache auf die Vandalismusschäden am Mobiliar des Dorfplatzes kam. Es könne nicht angehen, dass Gelder des Vereins in die Erneuerung mutwillig zerstörter Gegenstände fließen. Man habe deshalb beschlossen, künftig jede weitere Beschädigung zur Anzeige zu bringen. Der Schaden am von der Kreissparkasse mit einer Spende von 3 000 DM großzügig unterstützten Wartehauses an der Bushaltestelle wird von den Eltern der Verursacher beglichen und behoben werden. Nach der Beantwortung etlicher Fragen der Besucher wurde der offizielle Teil der Veranstaltung geschlossen."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 5. vom 01.02.2001
Zur Verfügung gestellt von
Irmhild Lissek; Scan: Friedrich Müller
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