TÜV-Zertifikat für Qualitäts-Management-System

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2001

TÜV-Zertifikat für Qualitäts-Management-System

"Übergabe der TÜV-Urkunden

Mit einer Feierstunde begleitete man im Konstantiahaus in Oberpleis am 10. Oktober die Übergabe des TÜV- Zertifikats zum erfolgreichen Aufbau eines Qualitäts-Management-Systems nach den internationalen Regeln. Seit Anfang 2000 haben die Mitarbeiter/innen der beiden Einrichtungen Konstantiahaus und Verenenhof in der Trägerschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe das kurz „QM-System" genannte Konzept erarbeitet.

Besonderen Anteil am erreichten Ziel haben die beiden Qualitätsbeauftragten, Melanie Loose für das Konstantiahaus und Schwester Hartleib für den Verenenhof. Ziel ihrer Bemühungen war es, die Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und die Pflege so zu gestalten, dass sie den Heimbewohnern Hilfe zur Erhaltung und Erlangung größtmöglicher Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ist. Eine verbindliche Arbeitsanweisung zu formulieren war besonders schwierig, weil zum Teil gesetzliche Forderungen noch nicht klar waren und das Ganze für die Mitarbeiter auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes zu erarbeiten war.

Christoph Lange, der Leiter des Altenheimes, begrüßte Mitarbeiter, Bewohner und mit Elisabeth Ronge die Pflegedienstleiterin des Heimes, Martin Stark, den Pressereferenten des Trägervereins, und Schwester Veronika Fricke, die Leiterin des Verenenhofes. Schwester Irmtrud, Lange Zeit Oberin der Einrichtung, gab einen kurzen geschichtlichen Abriss des Konstantiahauses. Die Eckdaten begegnen dem Besucher bereits auf einer Tafel im Foyer und nennen das Jahr 1902 als Gründung einer Krankenstation. Halb Oberpleis wurde seinerzeit hier geboren.

Im Krieg war das Gebäude sehr beschädigt worden, und 1953 wurde es nach langer Aufbauzeit als Heim zur Müttererholung wieder in Betrieb genommen. 1971 wurde der Wechsel zur Altenpflege vollzogen und 1994, wieder nach einer langen Umbauphase, in seiner heutigen Form in Dienst gestellt. Mit der nun erreichten Zertifizierung sieht Schwester Irmtrud die Arbeit des Hauses bestätigt, verglich aber das bisher Geleistete eher mit einem Etappensieg bei der Tour de France.

Mit Traubenzuckerplättchen als Geschenk für Elisabeth Ronge als erlaubtes Doping auf dem weiteren Weg hatte sie die Lacher auf ihrer Seite. Im Anschluss dankte eine Bewohnerin für die gute Aufnahme und Pflege im Konstantiahaus, die entscheidend zu ihrer Wiederherstellung beigetragen haben. Vor einem Jahr war die 80-jährige Elisabeth Frölich nach einem Verkehrsunfall nahezu gelähmt. Als Schwerstpflegefall wurde sie im Konstantiahaus betreut und unter Tränen der Freude stattete sie nun ihren Dank an alle Mitarbeiter ab."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 42 vom 18.10.2001
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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Presseberichte Presseberichte 3 (ab 2001)
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