Vorstandswahlen bei der CDU

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1993

Vorstandswahlen bei der CDU

st. Hans-Wilhelm Schreiber wurde bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte "Zum Ännchen" einstimmig wie­der zum Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Oberpleis/Hei­sterbacherrott gewählt. Die Wahl des Vorsitzenden leitete die Stadtverbandsvorsitzende Gisela Gärtner, nachdem der Vorstand zuvor einstimmig entla­stet wurde.

Auch die übrigen Vorstands­mitglieder wurden mit Mehrheit wieder- bzw. neugewählt. So sind stellvertretende Vorsitzende Ingeborg Lindner, Günter Herr und Roman Limbach. Doris Bockholdt wird weiterhin die Kasse führen. Schriftführer und Geschäftsführer bleibt Fried­helm Fuchshofen. Für die Öf­fentlichkeitsarbeit ist Hans Eifler zuständig, der während der Wahlvorgänge die Versammlungsteilnehmer über die wichtigsten bundespolitischen Ereignisse informierte. Als Beisitzer sind im Vorstand: Wilbert Fuhr, Vol­ker Zimmermann und Wilhelm Paffrath. Seit 14 Jahren sind Walter Christoffel und Kunibert Krumm, Kassenprüfer. Sie wurden für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Mit Freude stellten die Christ­demokraten fest, daß in den letz­ten drei Jahren 200 neue Kindergartenplätze im Bergbereich der Stadt geschaffen wurden. Dage­gen unerfreulich war die Fesstel­lung des Vorsitzenden in seinem Jahresbericht über den Mitglie­derrückgang durch den Berlin-Beschluß. Die Ortsgruppe verlor fast 100 Mitglieder. Heftige Debatten gab es um den Bebauungsplan Weilberg/, Fronhof in Heisterbacherrott, als ein Versammlungsteilnehmer sagte, er sei nicht gegen die Be­bauung, aber man solle aus Na­turschutzgründen einige 100 Meter weiter nach Norden bauen.

Ihm, Elmar Heinen, sei bekannt, daß das fragliche Gelände zu 85 Prozent unter Naturschutz stehe. Peter Räcker entgegnete, daß die Wohnungsnot sehr groß sei und man auf jeden Neubau angewie­sen sei. Seit mehr als 20 Jahren werde geplant und die Stadt habe aufgrund von Protesten der An­lieger immer wieder Abstriche gemacht, aber jetzt sei es an der Zeit, das Bauvorhaben zu verwirklichen. Ähnlich sei es mit dem Gewerbegebiet Ruttscheid. Beigeordneter Erich Lichtenberg betonte, daß die Stadt Königswinter 76 Quadratkilometer groß sei, aber davon nur zehn Prozent Wohnbebauung aufweise. Im Rheintal sei keine Bebauung mehr möglich, sogar die Rhein­höhen seien bebaut.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 10 vom 11.03.1993; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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Kommunales Presseberichte Presseberichte 3 (ab 2001)
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