Beförderungen bei der Wehr in Uthweiler

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1985

Beförderungen bei der Wehr in Uthweiler

gst. Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Uthweiler. Stadtbrandmeister Theo Lämbgen und Oberbrandmeister Felix Bäßgen ernannten zu Feuerwehrmännern Thomas Giesen, Norbert Joliet und Hemut Geuer. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Richard Schurff und Dietmar Bergmann ernannt. Eine Beförderung zum Unterbrandmei­ster erfuhren Rudolf Pleschka, Karl­ Heinz Behr und Erwin Lohmar. In die   Altersabteilung   wurden   Heinz Bergmann und Peter Lohmar übernommen. Einen ausführlichen Jahresbericht erstattete Unterbrandmeister Bruno Lemke. Er berichtete dabei über ei­nen sprunghaften Anstieg der Einsätze, von 50 im Jahre 1983 auf 75 im Jahre 1984.

Seinen Bericht stellte er unter die Überschrift: "Schlechtes Wetter - viele Einsätze". Der teilweise wochenlang anhaltende Regen er­ forderte zahlreiche technische Hilfeleistungen, wobei die Löschgruppe auch außerhalb des Stadtgebietes zu überörtlichen Hilfeleistungen einge­setzt wurde. Das war in Hennef, wo es galt, das in zahlreiche Kellerräume eingedrungenes Hochwasser der Sieg abzupumpen. Auch im eigenen Löschbezirk waren zahlreiche witterungsbedingte Hilfeleistungen erforderlich. Oft wurde die Tauchpumpe eingesetzt, um Niederschlagswasser in Wohnräumen zu beseitigen. Vielfach mußten auch Kanaleinläufe freigelegt werden, damit überflutete Straßen für den Verkehr freigegeben werden konnten. Bei Stürmen im November galt es, umgestürzte Bäume zu besei­tigen und beschädigte Dächer zu re­parieren. Alle Schadenfeuer konnten durch den schnellen und effektiven Einsatz der Feuerwehr erfolgreich bekämpft werden. Die wichtigsten Aufgaben der Feu­erwehr, nämlich die Menschenret­tung, war in 1984 mehrmals zu erfüllen. Bei vier Verkehrsunfällen mußten eingeklemmte Personen unter dem Einsatz von Spezialgeräten be­freit werden.

Außerdem wurde die Löschgruppe Uthweiler zur Rettung von hilflosen Personen eingesetzt, die sich in lebensbedrohenden Situa­tionen befanden. Bei Ölunfällen sorgten die Wehrleute auch dafür, daß eine Verunreinigung der Fluß­läufe verhindert werden konnte. Bei den 75 Einsätzen waren die Mitglieder der Löschgruppe rund 400 Stunden tätig. Die drei Fahrzeuge der Wehr legten dabei mehr als 550 Kilometer zurück. Bei insgesamt 26 Brandsicherheits­wachen war die Wehr zum Schutz der Veranstaltungsbesucher tätig. Mit diesen Wachen und den Übungsstunden umfaßte die Dienstzeit rund 2.000 Stunden.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 1 vom 04.01.1985; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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