Aufnahme: 2021
Obstbauer Markus Schmitt, Sonnenberger Hof, baut neben Äpfeln und Erdbeeren auf seinem Hof in Königswinter auch Brombeeren an
PRESSEMELDUNG - BONN, 10.08.2021
Der Sommer ist da – und damit beeriges Superfood aus der Region!
• Rheinische Him- und Brombeeren schmecken nicht nur aromatisch, sie strotzen auch
vor wertvollen Inhaltsstoffen.
• Wer im Sommer Superfood sucht, braucht nicht zu Importware zu greifen, sondern
kann einfach Beerenobst aus der Region essen. Him- und Brombeeren haben im
Rheinland von Juni bis Ende September Saison.
• Zudem: Wer rheinische Beeren kauft, kann sicher sein, dass sein Obst unter hohen
Produktions- und Sozialstandards angebaut wurde.
Sie enthalten viele Mineralstoffe, sind reich an Vitaminen und Antioxidantien: Solche
Eigenschaften werden den sogenannten Superfoods, das sind Lebensmittel mit vielen
wertvollen Inhaltsstoffen, zugeschrieben. Dazu zählen zum Beispiel Açai-Beeren, die oft in
getrockneter Form aus Südamerika nach Deutschland importiert werden. Dabei finden sich
auch direkt vor der eigenen Haustür Superfoods – zum Beispiel Himbeeren und Brombeeren
aus dem Rheinland!
Matthias Sonntag baut seit 20 Jahren in Wachtberg-Fritzdorf Brombeeren und Himbeeren
an. Er weiß: Die Früchte sind sehr gesund. Himbeeren enthalten viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium und sind reich an Vitaminen. Mit etwa 34 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie der perfekte Snack. Unterm Strich stärken Himbeeren die Abwehrkräfte und regen den Stoffwechsel an. Auch Brombeeren gelten als kleine Vitaminbomben: Sie enthalten viele Nährstoffe und haben einen hohen Betacarotin- und Vitamin-E-Gehalt. Das ist gut für die Augen und schützt die Zellen. Außerdem enthalten die tiefvioletten bis schwarzen Beeren viele gesunde Anthocyane, also Pflanzenfarbstoffe. Sie sollen entzündungshemmend wirken und sogar vor Krebs schützen.
Him- und Brombeeren haben im Rheinland von Juni bis Ende September Saison. In der
Produktion stellen sie die Obstbauern aber immer wieder vor Herausforderungen:
„Brombeeren sind die Diven unter den Beerenobstsorten“, erklärt Markus Schmitt, der auf
dem Sonnenberger Hof in Königswinter neben Äpfeln und Erdbeeren auch Brombeeren
anbaut. „Brombeeren reagieren sehr empfindlich auf Wind und nassen Boden, insbesondere
auf zu viel Regen. Schon kleinste Schwankungen in der Wasserversorgung reichen aus, und
die Früchte reifen nicht richtig aus.“ Deshalb kommt für Schmitt nur der geschützte Anbau
von Brombeeren, also im Folientunnel, infrage. Im Tunnel kann er die Wasserzufuhr genau
und effizient regeln. Außerdem kann er darin Nützlinge einsetzen, die Schädlinge auf
natürliche Art und Weise bekämpfen.
Auch Obstbauer Matthias Sonntag setzt auf geschützten Anbau. Er baut seine Himbeeren
ausschließlich unter einem Foliendach an. „Um Risiken wie Frost, zu viel Regen und zu viel
Sonneneinstrahlung in meinen Himbeerkulturen zu minimieren, ist eine Überdachung der
Kulturen unumgänglich“, sagt er. „In einem regenreichen Jahr wie diesem hätte ich ohne
Foliendächer keine Himbeeren ernten können. Sie wären durch den Regen alle noch am
Strauch verfault.“
Der geschützte Anbau der Beeren kommt auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu
Gute, sind sich die beiden Obstbauern sicher. „Dank des Foliendachs ernte ich die Beeren
erst dann, wenn sie optimal ausgereift sind. Die Frische schmeckt der Kunde“, sagt Sonntag.
Sein Kollege Schmitt ergänzt: „Die Nachfrage nach Brombeeren aus der Region ist aber
nicht nur wegen ihres aromatischen Geschmacks in den vergangenen Jahren stark
gestiegen. Die Verbraucher wissen auch: Die Obstbauern in der Region halten hohe
Produktionsstandards ein, bieten faire Arbeitsbedingungen und können durch den
geschützten Anbau den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verringern.“
Tipp: Waschen Sie Him- und Brombeeren vor dem Verzehr nicht. Denn durch das Wasser
verlieren sie an Struktur und Aroma! Übrigens: Him- und Brombeeren schmecken nicht nur
pur gut, sondern überzeugen auch im Smoothie, zu Eis und Joghurt, im Kuchen oder als
Konfitüre. Außerdem lassen sich die Beeren gut einfrieren und so das ganze Jahr über
genießen.
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Die Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg ist eine regionale Unterorganisation des
Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen
Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von
Nordrhein-Westfalen. Die Fachgruppe zählt rund 140 Obstbäuerinnen und Obstbauern aus
dem südlichen Rheinland zu ihren Mitgliedern. Sie bauen nicht nur Äpfel und Birnen,
sondern auch andere beliebte Obstarten selbst an, zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren,
Johannisbeeren und Brombeeren, Süßkirschen und Pflaumen. Die rheinischen Obstbauern
vermarkten ihre Früchte aus eigenem Anbau entweder über einen eigenen Hofladen oder
den Handel getreu dem Motto: Aus der Region für die Region.
Pressekontakt:
Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg
Ansprechpartnerin: Kristina Wollseifen
E-Mail: Obstausderregion@gmail.com
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Bildmaterial:
1. Obstbauer Markus Schmitt baut neben Äpfeln und Erdbeeren auf seinem Hof in
Königswinter auch Brombeeren an. Foto: Herbert Knuppen
2. Groß und tiefviolett bis schwarz: So sollen die reifen Brombeeren aussehen, die bei
Obstbauer Markus Schmitt aus Königswinter in der Erntekiste landen. Foto: Herbert
Knuppen
3. Sind die Himbeeren bereits reif? Obstbauer Matthias Sonntag wirft einen kritischen Blick
auf die kleinen Früchte. Foto: Herbert Knuppen
4. Obstbauer Matthias Sonntag baut seit 20 Jahren in Wachtberg-Fritzdorf Himbeeren an
und setzt dabei auf Foliendächer zum Schutz der Kulturen. Foto: Herbert Knuppen
Groß und tiefviolett bis schwarz: So sollen die reifen Brombeeren aussehen, die bei Obstbauer Markus Schmitt aus Königswinter in der Erntekiste landen.
Sind die Himbeeren bereits reif? Obstbauer Matthias Sonntag wirft einen kritischen Blick auf die kleinen Früchte
Obstbauer Matthias Sonntag baut seit 20 Jahren in Wachtberg-Fritzdorf Himbeeren an und setzt auf Foliendächer zum Schutz der Kulturen.
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