Dreschmaschine

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1950

Dreschmaschine

Bei diesem Gerät handelt es sich um die typische Dreschmaschine, wie sie in den 20er bis 50er Jahren eingesetzt war, bevor es die Selbstfahrer gab. Der Antrieb erfolgte durch das seitlich eines Lanz-Bulldog angebrachte Schwungrad, dessen Kraft mittels eines Lederriemens auf die Dreschmaschine übertragen wurde. Was würde wohl heutzutage die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft im Hinblick auf die jetzt geltenden Unfallverhütungsvorschriften zu dieser Art der Kraftübertragung sagen?

Diese Art des Erntens der Getreidekörner war im Vergleich zu den heutigen selbstfahrenden Maschinen, die von einer einzigen Person bedient werden, extrem personalaufwändig. Eine Person musste mit der Mistgabel die angefahrenen Garben vom Wagen auf die Dreschmaschine werfen. Dort wurden sie meist von zwei Frauen aufgeschnitten und dem gefräßigen Maul der Dreschmaschine zugeführt. Mindestens eine weitere Person beobachtete die Technik, schaffte die gedroschenen und gepressten Strohbündel beiseite und achtete auf die Befüllung der Getreidesäcke und deren Wechsel.

Zur Verfügung gestellt von
Karl Weber
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