Aufnahme: 2019
Zweigeschossige Villa mit viergeschossigem Turm in Königswinter-Oberpleis (2)
1945 - 1966 In der ersten Zeit nach dem Krieg waren im Mathildenheim auch Büros der Amtsverwaltung untergebracht. Danach diente die Villa wieder als Kinderheim, bis es um 1966 von der Bahn-Bezirksdirektion Essen aufgegeben wurde. Das Kinderheim hinterließ Spuren, denn mehrere Kindergärtnerinnen heirateten Oberpleiser.
1969 konnte die Villa nach langwierigen Verhandlungen von der Gemeinde Oberpleis für 620 000,-- DM gekauft werden.
1979 Bis zur Einweihung des Schulzentrums (Datensatz 6084) nutzte die Oberpleiser Grundschule Gebäude und Park des Mathildenheims.
1979 Am ersten Sonntag im Dezember eröffnete der Heimatverein in zwei Räumen im Dachgeschoss eine Heimatstube.
1980 Beim Brand des Pastorats am 19. März 1980 wurden Teile des Pfarrarchivs in die Räume der Heimatstube ins Dachgeschoss des Mathildenheims gebracht.
2003 Die Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft (WWG) der Stadt Königswinter kaufte die als Wohn- und Geschäftshaus genutzte Immobilie von der Stadt Königswinter.
2005 Am 30.03. erschien ein Bericht zum Mathildenheim im Generalanzeiger. (Datensatz
6160). Die Sanierungsarbeiten des Mathildenheims durch die WWG sind abgeschlossen. Im Mathildenheim gibt es zwei Gewerbe- und zwei Wohneinheiten.
2005 Im Generalanzeiger erschien am 26.10. ein weiterer Bericht zum Mathildenheim (Datensatz 7522).
2015 Die Geschäftsstelle der köwi-Wählerinitiative e.V. zog vom Mathildenheim in die ehemalige Paul-Moor-Schule.
2016 Im September 2016 richtete das Netzwerk Integration Königswinter (NIK) eine Begegnungsstätte mit Flüchtlingen im Mathildenheim ein.
Die zweigeschossige Villa mit viergeschossigem Turm wurde am 19. Mai 1993 als Nummer A 277 in die Liste geschützter Denkmäler der Stadt Königswinter eingetragen.
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