Abgebildete Personen
Aufnahme: 2025
Frauengemeinschaft Eudenbach - kfd auf Tour nach Alsfeld
„Wenn Engel reisen, lacht der Himmel", so heißt es doch oft.
Und in der Tat, am 27. August begaben sich 48 gutgelaunte Damen bei schönstem Reisewetter mit der kfd und „Sinzig Reisen" auf eine Bustour in die hessische mittelalterliche Stadt „Alsfeld" im Vogelsbergkreis.
Der Weg führte zuerst über die Höhen des Westerwaldes, vorbei an der höchsten Erhebung – der Fuchskaute bis hin zur Zwischenrast.
Und hier zeigte sich wieder mal, wie Vorstandsteam und Mitarbeiterinnen Hand in Hand zusammenarbeiten, denn im Nu waren frische Brötchen geschmiert, belegt und Kaffee serviert. Im Freien zünftig zu frühstücken, ohne Hast und Eile, dabei miteinander was klönen, ist doch immer wieder schön.
Die Zeit bis zum Eintreffen in Alsfeld danach verging wie im Flug, wurde doch bereits im Bus auf diese einzigartige Stadt eingestimmt, die sogar die Gebrüder Grimm zu ihren Märchen inspiriert haben soll.
Denn märchenhaft war auch der erste Eindruck von den wunderschönen Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gassen. Genauso wie das „Märchenhaus", ein Gebäude aus dem Jahr 1628, in dem wir auf eine Zeitreise in unsere Kindheit gehen konnten, zu „Hänsel und Gretel", „Rotkäppchen", „Frau Holle" usw. und sogar zu Puppenstuben, mit denen wir, unsere Mütter und Großmütter aufwuchsen.
Immer wieder war zu hören „Das hatte ich auch" oder „Damit habe ich auch gespielt“. Nostalgie pur!
Aber absolut faszinierend war danach die Stadtführung, ganz anders, wie man es sonst kennt.
Da nahmen uns die Hebamme Henriette, ihre Tochter und die Kaufmannsfrau Anna (von der Marktspiel Theatergruppe) in mittelalterlichen Gewandungen auf eine unterhaltsame Reise mit in die Welt der Frauen des 16. Jahrhunderts.
An den einzelnen Sehenswürdigkeiten – wie dem Wahrzeichen von Alsfeld, dem Rathaus – spielten sie gekonnt Szenen aus der damaligen Zeit.
Dabei lernten wir auch an anderen Stellen szenenhaft die typischen Strafinstrumente kennen: den „Pranger“ (an die eine verurteilte Person vor der Öffentlichkeit angekettet wurde), den „Karzer“ (Arrestraum für Studenten) und den Triller (ein vergittertes Drehhäuschen, in das zur Bestrafung eingesperrt wurde)
Natürlich spielten auch Kräuter zu jener Zeit eine wichtige Rolle – und ein Fläschchen Wacholderschnaps für jede rundete diese kurzweilige, lustige und interessante Führung ab.
Bei dem anschließenden Stadtbummel mit Eisessen, Cafébesuch oder Shoppen wurden auch die typischen Spezialitäten Alsfelds probiert und erstanden, wie die „Kartoffelwurst" oder den „Salzekuchen“ – ein deftiger Blechkuchen aus Brotteig.
Süße Mitbringsel für die Lieben daheim waren der“ Alsfelder Marzipantaler“und das „Alsfelder Küsschen", ein kleines Kunstwerk aus einem Mandel-Biskuitteig mit einer Nuss- Marzipanfüllung.
Viel zu schnell verging die Zeit in Alsfeld, aber es wartete ja noch ein gemütlicher Abschluss mit Abendessen im heimatlichen Gasthof Stroh in Buchholz auf uns.
Zusammenfassend kann man sagen: eine tolle Fahrt mit unvergesslichen Eindrücken und einem harmonischen, fröhlichen und herzlichen Miteinander. Den drei Damen vom Vorstandsteam, Marita Pinnen, Maria Koll und Beate Klein, die diese Fahrt organisiert haben, gebührt ein herzliches Danke schön!
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