Abgebildete Personen
Aufnahme: 2024
Wandergruppe der kfd Eudenbach im Siebengebirge
Unter Führung von Herbert Krämer, ehemaliger langjähriger Chef des VVS (Verschönerungsverein für das Siebengebirge) und der Organisatorin der Wanderung, Angelika Limbach, erkundeten interessierte kfd-Damen einen kleinen Teil des schönen „Naturparks Siebengebirge"
Vom Wanderparkplatz „Im Mantel" bei Heisterbacherrott ging es erst ein Stück bergan zum „Weilberg", mit einem herrlichen Blick in den stillgelegten Basalt-Steinbruch. Und Herbert Krämer vermittelte viel Wissenswertes. Denn am Weilberg wurde am 15. Oktober 1971 dem Siebengebirge das „ Europäische Diplom für geschützte Gebiete“ vom Europarat verliehen. Sogar Uhus leben hier, denn Vogelkundler hatten vor einigen Wochen tagelang mit Kameras darauf gewartet, dass nach einer Brutzeit von 35 Tagen junge Uhus schlüpften.
Wussten Sie eigentlich, dass ein Uhu fast 60 Jahre alt werden kann? Und keine Nester baut, sondern in Felsnischen, Bodenmulden oder verlassenen Greifvogelhorsten nistet? Herbert Krämer sparte nicht mit Fragen übers Siebengebirge, und die Damen mit den richtigen Antworten wurden am Schluss von ihm mit einem Preis überrascht. Weiter führte der Weg zum „Stenzelberg", einem 287 m hohen Berg, der über Jahrhunderte hinweg als Steinbruch genutzt wurde. Mit seiner schroffen und ungewöhnlichen Gesteinsformation bietet er einen beeindruckenden Anblick und erinnert ein wenig an die „Sächsische Schweiz".
Die Felsen verführten auch sehr zum Klettern, was aber – um Flora und Fauna zu schützen – 2005 endgültig verboten wurde. Nach so viel wunderbarer Natur, sehnten sich alle schließlich nach einer Tasse Kaffee – und im bekannten, gastlichen „Einkehrhäuschen" fand – bei köstlichen, frischen Waffeln, gut schmeckenden Kuchen und vielen Plaudereien - eine schöne, interessante Wanderung ihr Ende.
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