kfd Eudenbach auf Tour nach Aachen

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Aufnahme: 2024

kfd Eudenbach auf Tour nach Aachen

Da hatten sich die Verantwortlichen der Kath. Frauengemeinschaft aber was Besonderes einfallen lassen. Denn die Jahresfahrt nach Aachen begann mit der Einladung zu einem Frühstücksbuffet im bekannten Krewelshof bei Lohmar. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der kfd vollkommen kostenfrei….aus der Kasse finanziert. Und das Angebot konnte sich sehen lassen, da fehlte nichts. Selbst Bratwürstchen, knusprig gebratene Schinkenscheiben zu leckerem Rührei, Wurst-und Käsespezialitäten, Kaffee und diverse Säfte zum Nachfüllen, viele verschiedene Marmeladen und Obst. Da ließ es sich bei frischen Brötchen und Brot nach Herzenslust schlemmen. Vielen Dank kfd!! Schade, dass man so schnell satt war.

Schließlich waren alle Teilnehmerinnen gestärkt, um - etliche Kilometer weiter - die interessante Stadt Aachen zu erkunden. Jene westlichste Großstadt Deutschlands, im Dreiländereck gelegen—die Heimat Karls des Großen…im Jahre 800 zum Kaiser gekrönt…der seine Stadt zum politischen und kulturellen Zentrum machte. Noch heute wird der Karlspreis verliehen an Menschen, die sich um Europa verdient gemacht haben. Aachen….auch die Bäder- und Kurstadt, denn hier gibt es Thermalquellen bis zu 73 Grad C heiß.  Oder die Hochschulstadt mit über 40 Tausend Studenten.

Aachen….sehr bekannt durch den Pferdesport. Jährlich findet in der Aachener Soers, einem Stadtteil, das Springreiterturnier statt, bei dem sich die internationale Elite des Springsports trifft. Aachen….auch bekannt durch den Karneval, der natürlich ein bisschen anders ist als in Köln oder bei „uhs en de Öggemich" Die „Öcher" vergeben jedes Jahr den Orden „Wider den tierischen Ernst" an Personen aus dem öffentlichen Leben, der 2025 an den SPD Politiker Lars Klingbeil geht.

Und was wäre Aachen ohne seine leckeren Printen, die es an jeder Ecke zu kaufen gibt und deren Köstlichkeit später in einer Printenfabrik probiert werden konnte Doch vorher stand die Besichtigung des größten Wahrzeichens von Aachen auf dem Programm….der 12 Hundert Jahre alte Dom. Schon beim Eintreten durch die „Wolfspforte" konnten alle den „Daumen des Teufels“ erfühlen, denn  laut einer Legende war den Aachener damals beim Dombau das Geld ausgegangen, das sie sich in ihrer Not beim Teufel ausliehen….und ihm die erste Seele versprachen, die den fertigen Dom betreten würde. Die gewitzten Aachener ließen aber zuerst einen wilden Wolf in den Dom. Der Teufel bemerkte bald den Trick, stürmte wütend aus der Kirche, knallte die Tür zu und klemmte sich den Daumen ab. Der eben bis heute an der Eingangstür zu erfühlen ist!

Eine Besonderheit im Innern des Doms ist das Oktogon, ein Achteck mit einer wunderbaren Deckengestaltung mit aufwendigen Mosaiken. Darüber hängt an einer 27 m langen Kette der gewaltige achteckige Barbarossaleuchter. Die Damen waren alle begeistert, ebenso von dem gotischen Rathaus, dem Marktplatz mit dem „Karlsbrunnen", dem „Puppenbrunnen" und den beweglichen Figuren, die Persönlichkeiten Aachens symbolisieren und dem Brunnen „Kreislauf des Geldes".


Frühstück im Krewelshof

Von links: Hannelore Heinrich, Annelore Broscheid, Martha Saal, Klara Grommes

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Quelle
Bildarchiv: Annelore Broscheid
Zur Verfügung gestellt von
Annelore Broscheid: Foto und Text
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