Aufnahme: 2013
Karl–Heinz Bluhm im Eingang seiner Sammlerscheune
Es ist schon überwältigend, was dieser Mann in gut zehn Jahren zusammengetragen und gesammelt hat. Im Inneren droht die Scheune durch die Unmengen an Sammelstücken aus den Nähten zu platzen. Mit ihnen ließe sich spielend mehrere Scheunen großzügig bestücken. Der Besucher ist erschlagen von der Vielfalt der aus fast allen Lebensbereichen stammenden Gegenstände und muss sich vorsichtig zwischen den Ausstellungstücken von Raum zu Raum vorkämpfen. Nicht nur die Scheune birgt "Schätze" aus vergangenen Zeiten, sondern auch außen um sie herum kann man Ackergeräte und landwirtschaftliche Maschinen aus einer Zeit bestaunen, in der noch mit Ochs und Pferd die Feldarbeit getätigt wurde.
Auf die Frage, wie er denn zu diesem privaten Museum gekommen sei, antwortet Bluhm, er sei schon immer von einer Sammelleidenschaft besessen gewesen und habe schlecht etwas wegwerfen können. Den Grundstock seiner Sammlung bildeten ein paar Oldtimermotorräder, für die er eine passende Unterbringung suchte und sie in eben dieser Scheune der Eheleute Christine und Erich Weber in Gratzfeld fand. Nach und nach baute er die Scheune aus, und dann kam ihm die Idee, neben seinen Motorrädern in ihr auch Gegenstände aus vergangenen Zeiten unterzubringen. Und so wurde daraus die Oberhauer Sammlerscheune.
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