Aufnahme: 2000

Ferienfest bei KG „Mir komme met" Bockeroth

mn. Das zehnte große Ferienfest der Karnevalsgesellschaft „Mir komme met" in Bockeroth wurde am 23. Juli um 11 Uhr auf dem Sportplatz in Bockeroth gestartet. Andreas Borchard und Martin Klosterhalfen, die diesmal für die Organisation verantwortlich waren, hatten gute Arbeit geleistet, Mit einem Trampolin, einer Hüpfburg, einem Schlauchspiel, der Torwand, dem Zweimann-Flipper und dem Heißen Draht hatten sie ein kunterbuntes Kinderprogramm zusammengestellt. Bis zum Durchglühen wurde der Heiße Draht gespielt und auch das scheußliche Geräusch bei Berührung konnte niemanden abschrecken. Bunt schminken lassen konnten sich die Kleinen auch und viele Buttons wurden hergestellt. Freude kam auf,
als die Feuerwehr mit der Kübelspritze anrückte und man mit dem D-Strahlrohr Büchsen abschießen durfte.

Unter den Gästen begrüßte Wolfgang Wicharz Mitglieder des KG Bennerscheid, die Vorsitzenden der Ortsvereine und Ehrenpräsident Rudi Schäfer sowie Mitglieder der „Sternschnuppen" und Resi Jonas. Rechtzeitig zur Begrüßung traf Bürgermeister Peter Wirtz ein, der gleich zum Spieler der KG rekrutiert wurde, denn gegen 14 Uhr wurden die Spiele
um den neunten Düwelsarschcup
angepfiffen, bei denen die Düferother, der HSV Bockeroth, die KG, die U 18 und eine Mannschaft der Löschgruppe Bockeroth um „den schönsten Hintern des Landes" Fußball spielten. Cupgewinner wurde der HSV Bockeroth. Die Plätze belegten in der Reihenfolge die U 18, die Löschgruppe Bockeroth, die Düferother und mit vornehmer Zurückhaltung der Gastgeber, die KG.

Den Nachmittagskuchen hatten die Frauen der KG-Mitglieder gebacken und sie betreuten auch die Spiele zusammen mit den Mädchen der Prinzengarde und Steffi Schmitz. Neben Kaffee und anderen Getränken stand auch Herzhaftes für die Besucher bereit. Befragt, wie es dann käme, dass ausgerechnet zum Ferienfest der KG das Wetter sich nach längerer Zeit wieder von seiner besseren Seite zeige, wusste Wolfgang Wicharz die Antwort: Da man mit dem Kölner Dreigestirn in einer Kölner Messe und auch zur Mundartmesse nach Thomasberg gehe, sei die Verbindung zum Himmel sehr gut und im Gegenzug gäbe es Rosenmontag und zum Ferienfest einfach gutes Wetter. Sie einfach ist das!

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 30 vom 27.07.2000; Foto und Text: Majunke-Noll
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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