Aufnahme: 1999
Ehrungen, Einführungen und Abschied bei den Sternschnuppen
st. Nach mehr als 25 Jahren wurde Anke Höfgen als Trainerin des Bockerother Tanzcorps „Sternschnuppen" bei einer Sitzung in der Oberpleiser Aula verabschiedet. Als Abschiedsgeschenk wurde ihr ein Spiegel mit dem Schriftzug „Sternschnuppen“ und den Jahreszahlen 1972–1998 überreicht. Heike Stein wurde als neue Trainerin verpflichtet. Wolfgang Theisen, ein Freund der „Sternschnuppen“, nahm die Ehrung und die Einführung vor und hatte ausgerechnet, daß Anke Höfgen in den 25 Jahren eine Strecke von etwa 50.000 Kilometer, vom Wohnort zum Trainingsort, zurückgelegt habe.
Aber auch Resi Jonas, Mitbegründerin des Tanzcorps, das im nächsten Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, stand im Zeichen einer Ehrung. Ebenfalls nach 25 Jahren gab sie die Führung in jüngere Hände ab. Alsdann die „Sternschnuppen“ ihr zu Ehren das Lied von Trude Herr, "Niemals geht man so ganz", abgewandelt in „Resi geht nie so ganz" sangen, versprach sie, in der zweiten Reihe noch mitzumachen. Die Nachfolge als Betreuerin des Tanzcorps tritt Marlene Büchel an. Sie wird unterstützt von Doris Bäßgen.
Britta Bäßgen und Susanne Jonas sind die Trainerinnen der „Schnüppchen" und der "Sternschnüppchen".
Es standen auch noch zwei Ehrungen an: Nach 16 Jahren nahm Dirk Raderschall Abschied von den „Sternschnuppen“. In den letzten Jahren half er überall aus, wo Not am Mann war. Zehn Jahre aktive Tänzerin war Christine Schmidt. Sie muß aus beruflichen Gründen das Corps verlassen. Resi Jonas hat die „Sternschnuppen" und mit ihnen Bockeroth und Königswinter im Schwarzwald, in Österreich und in Berlin bekannt gemacht. Dort überall gastierten die Tänzerinnen und Tänzer. An diesem Abend waren auch Gäste aus Berlin in der Oberpleiser Aula, eine Abordnung der Ersten Berliner Karnevalsgesellschaft. Ihr zu Ehren wurden an diesem Abend Bärchen anstatt Blömcher geworfen.
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