Aufnahme: 1999

Achtes Ferien- und Sommerfest der KG "Mir komme met"

mn. Am Sonntag, 11. Juli, war es wieder soweit, das Fest für die Daheimgebliebenen, Schon-wieder-zurückgekom­menen oder Noch-nicht-weggefahrenen fand auf dem Sportplatz in Bockeroth statt. Für die Kinder hatten die Organisatoren der Karnevalsgesellschaft „Mir komme met" aus Bocke­roth/Düferoth, in diesem Jahr Mike Breer und Jochem Wicharz, viele interessante Spiele ausgesucht. Die Hupe, die beim „Heißen Draht" Berührungskontakte meldete, war im ganzen Dorf zu hören und man­cher fragte sich, wer da wohl dauernd so laut hupte. Schatz­suche, Büchsenwerfen, Flip­per, Bierseidelschießen - der wilde Westen ließ grüßen -, Holzschuhspiel und bei den vorherrschenden Temperatu­ren ganz besonders beliebt, Apfelfangen mit dem Mund aus einer gefüllten Wasserschüssel. Da konnte man sich so ganz ne­benbei gut abkühlen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin, Iris Grupp, wurde bei der Begrüßung durch KG­ Präsident Wolfgang Wicharz besonders herzlich willkommen geheißen. Im Laufe der Veran­staltung kamen auch die Kommunalpolitiker Christian Frings, Peter Wirtz und Dr. Jo­sef Griese auf den Sportplatz. Die Vorsitzenden der benachbarten Bürgervereine Peter Fuchs, Rudolf Pieper und Hel­ga Rüsch sowie Vertreter der KG Ittenbach und Bennerscheid konnten begrüßt wer­den. Wie Wolfgang Wicharz er­klärte, stand der Tag im Zeichen der Nachwuchspflege der Ortsvereine (Jugendfeuer­wehr, HSV und KG). Die „Düwelchen" waren als Cheergirls zur Begleitung der beiden HSV-Nachwuchsmannschaften, die ein Handballspiel zeigten, aufmarschiert. Die Ju­gendfeuerwehr präsentierte Wagen und Geräte.

Der Nachmittag stand voll­kommen im Zeichen des harten Wettkampfs um den begehrten Düwelsarschpokal. Mannschaften des HSV, der Jugend U-18, Düferoths, der Feuerwehr und der KG kämpften bald bis zum Umfallen. Der Ti­telverteidiger, die U-18, mußte sich in diesem Jahr vom HSV verdrängen lassen. Dritte wurden die Düferother, vierte die Mannschaft der Feuerwehr und auf dem letzten Platz -ganz ehrenvoll ohne Punkte als vor­bildliche Gastgeber – die Mannen der KG. Hoffentlich bewirken die mit dem letzten Platz als Preis gesetzten Müsliriegel end­lich das erhoffte Wunder für eine bessere Platzierung im näch­sten Jahr.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 29 vom 22.07.1999; Foto und Bericht: Majunke-Noll
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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