Aufnahme: 1998

Goldhochzeit Schlander, Düferoth - Der Hunger führte sie erstmals zusammen

St. Bei einer Hamsterfahrt am 7. Juli 1947 zwischen Aachen und Bonn lernten sich Eduard und Ursula kennen. Eineinhalb Jahre später schlossen sie am 27. November 1948 den Bund fürs Leben. Nun feiern die Eheleute Schlander, wohnhaft in Düferoth, das Fest der goldenen Hochzeit.

Beide erblickten in Bonn das Licht der Welt, er am 19. Oktober 1920 und sie am 26. November 1926. Eduard Schlander war zunächst Kraftfahrer bei der Bonner Firma Baumann und wurde nach der Währungsreform Expedient in der Bonner Niederlassung der Wicküler Brauerei. Diese besaß in Bonn auch die Gaststätte Karlseck, die das Ehepaar Schlander 1960 übernahm und bis 1963 führte. Dann wechselte der Goldhochzeiter bis zur Pensionierung im Jahre 1981 zum Ministerium für Forschung und Technologie.

Ursula Schlander war ab Januar 1950 im Wirtschaftsministerium in der Kantine tätig. 1960 wechselte sie zum Auswärtigen Amt und blieb dort bis zur Pensionierung. Mit 50 Jahren wurde sie noch als Angestellte in den mittleren Dienst berufen.

Eduard und Ursula Schlander bezogen 1968 ihr Eigenheim in Düferoth und sind seitdem in vielen Ortsvereinen. 1975 herrschten sie mit Bauer Josef Wicharz über die Bockerother Narrenschar. Danach bekleidete Eduard Schlander für fünf Jahre den Posten des Präsidenten der Bockerother Karnevalsgesellschaft „Mir komme met". Gefeiert wird die Goldhochzeit am Freitag nach.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung 1998
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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