Abgebildete Personen
Aufnahme: 1997
Bundesverdienstkreuz für Herbert Krämer
st. „Der Fürst von Berghausen" wird er genannt: Herbert Krämer. Ihm überreichte Landrat Dr. Franz Möller im Haus Bachern in der Altstadt das vom Bundespräsidenten dem Bürgermeister der Stadt Königswinter verliehene Bundesverdienstkreuz. In seiner Laudatio nannte Möller Krämer einen erfolgreichen Kommunalpolitiker mit großer Erfahrung. Seit Anfang der 70er Jahre ist er kommunalpolitisch tätig.1975 wurde er Mitglied des Rates der Stadt Königswinter, dem er seither ununterbrochen angehört. Er war in dieser Zeit Mitglied in vielen Ratsausschüssen und ist es noch. Und so habe Herbert Krämer alle Facetten der Kommunalpolitik kennengelernt und sich einen großen Schatz an Erfahrung erworben, aus dem er als stellvertretender Bürgermeister seit 19/9 und als Bürgermeister seit 1990 schöpfen kann. Auch seine berufliche Tätigkeit bei der Kreissparkasse als Bezirksdirektor bescherte ihm eine große Menschenkenntnis, die ihm in seinem Amt als erster Bürger der Stadt zugutekommt. Sein Auftreten, seine Wirkung und seine Herkunft zeugen von tiefen bodenständigen Wurzeln. Mit Herbert Krämer habe Königswinter einen Mann, gradlinig und mit klarer Orientierung, aufrecht und glaubwürdig, ernsthaft und überzeugend. Mit diesen Eigenschaften engagiere sich Krämer auch in der CDU, der er seit 1965 angehört. Bei aller notwendiger Bindung an seine Partei bemühe er sich ständig um den gesellschaftlichen Konsens über die Parteigrenzen hinweg. Herbert Krämer ist in Berghausen geboren und lebt dort heute noch. Er ist dort eingebunden in Nachbarschaft, Kirche und Vereinen und engagiert sich für das gesellschaftliche Miteinander im Bürgerverein.
Bereits seit den 50er Jahren gehört er der Oberpleiser Kolpingfamilie an. In den 60er Jahren leitete er ehrenamtlich das Volksbildungswerk Oberpleis übernahm Aufgaben im TuS und bei der DLRG Oberpleis sowie in der Luftsportgemeinschaft Siebengebirge. Krämer habe in hohem Maße dazu beigetragen, daß sich Königswinter zu einer modernen, leistungsfähigen, aber stets bürgernahen Stadt entwickeln konnte, schloß Möller seine Ausführungen. CDU-Fraktionsvorsitzender Franz Riscop sprach die Glückwünsche der im Rat vertretenen Fraktionen aus und erwähnte, daß 1994 ein Gesetz wirksam wurde, wonach den Bürgern ein Mitspracherecht eingeräumt worden sei. Herbert Krämer habe dies durch seine Bürgergespräche schon vier Jahre vorher praktiziert. Für die Verwaltung sprach Stadtdirektor Heinz-Martin Bernert und nannte diesen Tag einen Ehrentag für die gesamte Stadt und überreichte ein Buchgeschenk. Längere Ausführungen machte Hans Eifler, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende, und nannte Krämer „das Zugpferd der CDU". Damit sie sich ihre Heimat einmal von oben betrachten können, schenkte er Herbert und Rosemarie Krämer einen Rundflug über Königswinter. "Krämers unermüdlichen Einsatz für die Stadt würdigte auch Direktor Eberhard Schneider für die Kreissparkasse, der meinte: „So ganz nebenbei hat er auch noch einen Hauptberuf und steht dort seinen Mann." Schier endlos war dann die Schar der weiteren Gratulanten
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.