Abgebildete Personen
Aufnahme: 1997
Versammlung des Bürgervereins Oberhau 1972 e.V. - Harry Kirchhof unterrichtete über den Kanalbau
st. Das SPD-Stadtratsmitglied Harry Kirchhof hatte auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Eudenbach Gelegenheit, über die Kanalbaumaßnahmen im Oberhau zu berichten. Außerdem standen I Vorstandswahlen an. Die Geschicke des Bürgervereins leitet weiterhin Erich Westboten als Vorsitzender. Weiter im Vorstand: 2. Vorsitzender Willi Weber, Geschäftsführer Richard Löbach, Kassierer Fred Fiala und als Beisitzer Helmut Klein, Karl Broscheid, Wolfgang Grommes, Erwin Ditscheid und Wo!fgang Schneider. Die Kasse werden Fritz Engfeld und Helmut Röttgen prüfen. Kirchhof konnte Äußerungen von Wilbert Fuhr widerlegen, wonach sich die Stadtratsmitglieder mit dem Bergbereich der Stadt schwertun.
In Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung seien Arbeiten am Nebengebäude der Mehrzweckhalle und an der Schule durchgeführt worden. Die Dachsanierung und der Austausch des Heizkessels der Schule stehen für zusammen 185.000 DM an. Nachdem der Mischwasserkanal in Willmeroth betriebsbereit hergestellt ist, gehen die Kanalbauarbeiten in Quirrenbach und Hühnerberg sowie in Rostingen gut voran. In Quirrenbach liegt der Kanal schon weitgehend, und das Regenrückhaltebecken ist fertiggestellt. Die Arbeiten in Hühnerberg laufen jetzt an, in Rostingen Anfang 1998. Der Bau des Regenüberlaufbeckens in Quirrenbach hat begonnen, in Rostingen beginnt man in Kürze damit. Die Kanalbaumaßnahmen in Kochenbach und die Herstellung der Druckleitung nach Quirrenbach folgen ebenfalls in Kürze. Die weitere Kanalisierung der anderen Ortsteile im Oberbau erfolgt in den Jahren 1998 und 1999, mit Ausnahme von Sassenberg und Teilen von Eudenbach.
Dort tritt eine Verzögerung von etwa einem Jahr ein. Trotz langer und intensiver Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern zwecks notwendiger Durchleitungsrechte oder des zum Kanalbau notwendigen Grunderwerbs konnte bisher keine Einigung erzielt werden. Nach Abschluß aller Kanalbaumaßnahmen im Oberbau werden etwa 28 Millionen DM verbaut sein. Um den Grundstücksmarkt zu entspannen und insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, über bezahlbare Baugrundstücke für sich und ihre Familien Eigentum zu schaffen, soll alles geschehen, um Grundstücke der Bebauung zuzuführen. An der Gartenstraße und am Laubenweg soll nach Fertigstellung der Kanalisation gebaut werden dürfen. Auf Wunsch eines Versammlungsteilnehmers soll eine Straße nach dem verstorbenen Pfarrer Josef Weyler benannt werden. Dem stimmte der Bürgerverein zu.
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