Jahreshauptversammlung des Berghausener Bürgervereins

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1996

Jahreshauptversammlung des Berghausener Bürgervereins

st. Fast 1 1/2 Stunden nach Versammlungsbeginn kam das 49. Mitglied des Bürgervereins Berghausen zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte „Müllers Marie". Erst dann war man beschlußfähig. Alle Punkte der Tagesordnung, die mit einem Beschluß verbunden waren, konnten erst dann behandelt werden. Zwei Tote hatte der Bürgerverein im vergangenen Vereinsjahr zu beklagen. Ihrer wurde ehrend gedacht. Durch den Besuch des Jahrgedächtnisses des verstorbenen Vorsitzenden Josef Els wurde die Erinnerung an ihn wieder geweckt. 1995 gratulierte der Bürgerverein Mitglieder, die den 80, 85. und weitere runde Geburtstage feiern konnten. Die Statistik verzeichnet auch 22 Krankenbesuche. 17 Bürger haben durch besondere Unterstützung die Anliegen des Bürgervereins gefördert.

Bei der Gründung des Vereins, so der Vorsitzende Rolf Martinet, ließen sich 70 Dorfbewohner als Mitglieder eintragen,  heute sind es bereits 242 in 139 Haushaltungen von insgesamt 360. Von den Vorhaben wurden die Aufstellung eines Schaukastens und ein Zeltfest nicht realisiert. Allerdings konnte das Zelt mit Hilfe eines Sponsors angeschafft werden. Über die finanzielle  Lage der Gemeinschaft berichtete Erich Wasserheß. Die Kasse hatten Kunibert Krumm und Hans Krasny geprüft, die einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurden. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Für das Jahr 1996 sind geplant: am 24. März die Frühjahrswanderung, das Straßenfest vom 14. bis 16. Juni, die Bürgerfahrt am 14. September, das Dorfplatzfest  am 6. Oktober, das Martinsfest am 9. November, die Nikolausfeier für die Kinder am 7. Dezember, das Altenfest am 8. Dezember  und· ein Weihnachtssingen am 24. Dezember. Der Finanzplan für 1996 erfuhr eine einstimmige Genehmigung. Zu den Altenfesten werden auch die Senioren eingeladen, die nicht dem Bürgerverein angehören, ebenfalls die Kinder zu ihrem Fest, deren Eltern nicht Mitglied sind. Zum Ende der Versammlung überreichte  der Junggesellenverein dem Bürgerverein einen Scheck in Höhe von 1000 DM. Dabei handelt es sich um den Erlös des Martinsfestes.  Die Junggesellen wollen mit der Spende den guten Zusammenhalt zwischen beiden Vereinigungen unterstreichen.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 4 vom 25.01.1996; Foto und Text: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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