Aufnahme: 1996
Jahresversammlung der Löschgruppe Eudenbach
St. Toni Berg aus dem Oberhau wurde bei der Jahresversammlung der Löschgruppe Eudenbach der Freiwilligen Feuerwehr durch Stadtbrandmeister Bernd Walter zum Unterbrandmeister befördert. Von der Jugendfeuerwehr wurde Claus Uedelhoven in den aktiven Dienst übernommen. Am 31. Dezember 1995 gehörten der Löschgruppe Eudenbach 76 Personen an, davon 32 aktive Mitglieder, 12 der Jugendfeuerwehr, 4 der Alters- und Ehrenabteilung und 28 dem Musikzug. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Eudenbach hat nach den Worten des Hauptbrandmeisters Leo Meis einen Ford Transit Neun-Sitzer angeschafft. Dieses Fahrzeug wird von der Löschgruppe als Mannschaftstransporter eingesetzt. Dadurch wurden viele Fahrten mit den anderen Feuerwehrfahrzeugen eingespart.
Für die Wartungs- und Pflegearbeiten sowie für die Instandhaltung der Fahrzeuge wurden 673 Stunden aufgewendet. Mit den Fahrzeugen der Löschgruppe wurden insgesamt 8686 Kilometer gefahren. Neben jeweils 24 Übungs- und Unterrichtsabenden sowie Brandsicherheitswachen hatte die Löschgruppe elf Einsätze und einen böswilligen Alarm zu verzeichnen. Fünfmal wurde die Feuerwehr zur Brandbekämpfung und sechsmal zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Brände teilen sich auf in drei Klein- und zwei Großbrände; dreimal wurden Menschen aus Notlagen befreit, zweimal waren Wasserschäden zu bekämpfen und einmal wurde die Wehr zu einer Gasexplosion in Pützstück gerufen. Für diese Einsatzzeit sowie für Unterricht und Übungen opferten die Wehrleute 2428 Stunden ihrer Freizeit.
Eine Auszeichnung erhielten für mehr als fünfjährige Tätigkeit als Unterbrandmeister Friedrich Weber und Udo Zumhoff. Wertgutscheine für Feuerwehrbekleidung im Wert von je 50 DM erhielten Anno Ditscheid, Bodo Glage, Klaus Heinrich und Erich Hensen. Bei 24 Veranstaltungen nahmen sie je 23 mal teil. Oberbrandmeister Erich Hensen berichtete auf der Versammlung über die Eudenbacher Jugendwehr. Jeder Jungfeuerwehrmann brachte im Berichtsjahr 87 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung und für die allgemeine Jugendarbeit auf. Thomas Gilgen blickte zurück auf das Musikjahr des Musikzuges der Wehr. Im Jahre 1995 fanden 96 Probestunden und 45 Auftritte statt.
Am 26. Februar 1995 legte nach Meinungsverschiedenheiten Dirigent Jürgen Quink sein Amt nieder. Neuer Dirigent wurde nach kurzer Vakanz Markus Reimann. Die Zwischenzeit überbrückte der stellvertretende Dirigent Stephan Winterscheidt. Aber auch mit Markus Reimann gab es nach der Probezeit von drei Monaten Schwierigkeiten. Erst Ende August konnte schließlich Jürgen Schuster als Dirigent für den Musikzug gewonnen werden. Er ist Berufsmusiker beim Westdeutschen Rundfunk. 18 Musikerinnen und Musiker fuhren im September/Oktober 1995 in die Partnerstadt Cognac und nahmen dort am Weinfestumzug teil.
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