Harald und Nicole regieren das närrische Bockeroth

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1995

Harald und Nicole regieren das närrische Bockeroth

st. Harald 1 (Lück) ist erst seit dem vergangenen Sommer Mitglied der Bockerother Karnevalsgesellschaft „Mir komme met" und wurde jetzt zum Prin­zen Karneval proklamiert. Ob­ wohl im Jahre 1966 in Bonn ge­boren, lebt der gelernte KFZ­ Mechaniker seit seinem zweiten Lebensjahr in Bockeroth. 1991 wechselte Harald Lück als Fahrer zum Deutschen Bundestag. Seinem Hobby, dem Handballspielen, ist er seit 24 Jahren treu. Vor vier Jahren übernahm er das Amt des Jugendwartes beim HSV Bockeroth.  

Seit zehn Jahren macht er auch im Bockerother Karnevalszug mit und war 1994 Fahrer des Prin­zenpaares. Zur Lieblichkeit des Prinzen wurde Nicole 1. (Glage) erkoren. Seit ihrer Geburt vor 24 Jahren lebt die charmante Prin­zessin in Bockeroth. Sie ist Arzthelferin in einer Kinder­ praxis. Ihre Hobbys sind der Karneval und das Handballspielen. Ihre Eltern waren auch bereits schon Bockerother Tol­litätenpaar. Mehrere Jahre tanzte Nicole bei der Prinzen­garde, und seit vier Jahren ist sie aktiv im Rosenmontagszug. Harald und Nicole lernten sich beim Karnevalsauftakt 1992 kennen. 

Die Proklamation nahmen Bürgermeister Herbert Krämer und sein Stellvertreter Hans Remig im Rahmen einer fem­sehreifen Büttrede als „Pat und Patachon" vor. Die Veranstaltung fand im vollbesetzten Saal „Op dr Hüh" statt. Die Prokla­mation war eingebettet in eine Prunksitzung unter der Präsi­dentschaft von Wolfgang Wi­charz. Zu  Beginn tanzten  die „Düwelsche vom Düwelsarsch" unter der Einstudierung von Anneliese Bauer und Margret Contzen. Auch „Knoll und Knöllche" waren Spitze in ihrem Zwiegespräch. Der Musik­zug der Altstadtwehr sowie die Prinzengarde aus Bockeroth machte dem Dreigestirn (mit Bauer Jochen II., Wicharz) die Aufwartung. 

Köstlich in einem Büttenvortrag auch Stephan Stümper als „Silberjubilar". Der Damenelferrat unter Marianne Lehmacher erfreute mit einem lustigen Tanz. Kein Auge blieb trocken bei einem Zwiegespräch zwischen Martin Klosterhalfen und Hermann­ Josef Ockenfels. Nach der           ein­zigartigen Revuedarbietung der „Halbfetten" Rudi Kufeld, Andreas Stein, Nike Breer und Alfred Schlowinsky wurden die Lachmuskeln noch einmal an­gespannt  bei  Paul  Brüll  als „Paulchen Panther von der Bundeswehr" und den „Brökkemännchen ".

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 4 vom 26. 01 1995; Foto und Text: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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