Abgebildete Personen
Aufnahme: 1995
Das Kriegsende im Oberhau - Wilbert Fuhr befragte Zeitzeugen
st. Der Eudenbacher Bürger Wilbert Fuhr hat ein 208 Seiten starkes Buch über den „Kampf im Siebengebirge" geschrieben, über die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkrieges im Oberbau. Die Buchvorstellung fand nun in der Raiffeisenbank Oberpleis statt. Fuhr befragte 29 Zeitzeugen, um die Ereignisse der Kriegsjahre in seiner Heimat in diesem Buch niederzulegen.
Aus dem Oberhau fielen an den Fronten 33 junge Männer, 12 wurden vermißt. Während der Kämpfe im Oberhau beklagte man zehn Zivilopfer. Die ersten Luftangriffe auf Eudenbach erfolgten am 11. und 12. August 1940.
1941 kehrten die ersten Soldaten aus dem Frankreichfeldzug heim und wurden in Oberhauer Familien einquartiert. 1942 wurden jüdische Mitbürger nach Theresienstadt deportiert.
1943 suchten Evakuierte aus den Städten im Oberbau Schutz und Wohnung.
Ab 1944 wurden um den Flugplatz Fliegerangriffe geflogen.
Am 8. März 1945 begann der Artilleriebeschuß und vom 18. bis 21. März wurden die Ortschaften des Oberhau von den Amerikanern eingenommen.
Die ersten Bücher wurden den Stadtdirektoren und Bürgermeistem aus Königswinter, Bad Honnef, Buchholz und Asbach übergeben sowie an Erich Westhofen. als Vorsitzenden des Bürgervereins Eudenbach und Ulrich Kunze, dem Direktor der Raiffeisenbank, die die Herausgabe des Buches wohlwollend unterstützte. Zu erhalten ist das Buch nun bei der Raiffeisenbank in Oberpleis und Eudenbach, in der Metzgerei Faßbender in Eudenbach, im Geschäft Becher in Buchholz, im Geschäft Welter in Aegidienberg und in der Buchhandlung Bockholt in Bad Honnef.
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