Reiter feierten Silberjubiläum

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Aufnahme: 1994

Reiter feierten Silberjubiläum

st. „Der  Reitsport  hat  erfreulicherweise in Königswinter eine gute Heimstatt gefunden." Dies sagte Bürgermeister Herbert Krämer zum 25-jährigen Bestehen des Reitzentrums „Tannenhof ' in Rübhausen, das mit einer Herbstjagd und einem Reiterball gefeiert wurde. Krämer, der eine Geldspende überreichte,  betonte, daß durch die Anlegung zahlreicher Reitwege im Naturpark Siebengebirge für den Reitsport günstige Voraussetzungen und Bedingungen geschaffen worden seien. „Reiten zählt zudem zu den attraktivsten Freizeitangeboten der Fremdenverkehrsstadt. Auf den Reitpfaden der einmaligen Siebengebirgslandschaft unterwegs zu sein, ist nicht nur für die Reiter selbst ein herrliches Vergnügen: Viele Wanderer freuen sich über den Anblick von Roß und Reiter in freier Natur. Der  Reitclub ,Tannenhof hat dazu seit seiner Gründung vor 25 Jahren maßgeblich beigetragen", so Krämer weiter.

Vorsitzender Dr. Werner Lehnen begrüßte neben den Reiterinnen und Reitern die Gäste und dankte in seiner Ansprache zuallererst den Gründern und Förderern des Clubs. Der Reitclub habe zu allen Zeiten die ganze Breite des Reitsports repräsentiert. Ein besonderes Markenzeichen seien immer die Festtags-Quadrillen gewesen. Wenn sich auch mittlerweile die Schwerpunkte etwas verschoben hätten, so sei der Club doch immer noch bemüht, im Rahmen der Möglichkeiten alle Sparten des Reitsports zu fördern. Dressur- und  Springunterricht gehören ebenso zum regelmäßigen Programm wie Ausritte. Neuerdings werden auch wieder Reitjagden veranstaltet. Die Erneuerung und Vergrößerung des Hindernisparcours wurde in den letzten vier Jahren intensiv vorangetrieben. Mit Stolz stellte Dr. Lehnen fest, daß der Club mit Frank Zander und Kirsten Mehr die Kreismeister im Springen der Saison 1993/94 stellt.

Das Silberjubiläum wurde mit einer vorgezogenen Herbstreitjagd  und einem Reiterball begangen. An der Herbstjagd beteiligten sich 35  Reiterinnen und  Reiter  jeden  Alters. Die Jagdstrecke durch die Felder und Auen war 35  Kilometer lang, gespickt mit 15 Hindernissen. Die Zuschauer wurden in Planwagen entlang der Strecke zum Stopp in Rott und wieder zurückgefahren. Geritten wurde  in zwei Feldern, einem Springer- und  einem  Nicht­springerfeld. Master des Springerfeldes war der Gestüt-besitzen Franz-Josef Graf, und seine Frau Monika führte das Nichtspringerfeld an.  Als Piköre in den beiden Feldern betätigten sich Natalie Pelzer, Dr. Werner Lehnen, Melanie Grahl, Gerlind Muth, Andres Fellner, Dr. Berti Giffels und Fritz Reuter. Das Halali blies das Eschweiler Fanfarencorps.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 37 vom 15.09.1994; Foto und Text: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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