Aufnahme: 1993
Diamantene der Eheleute Krämer
st. Es war bei der Aegidienberger Kirmes im Jahre 1931. Heinrich Krämer und Katharina Ambach trafen sich beim Walzertanz im Saal Kremerius. Zwei Jahre später gaben sie sich vor dem Traualtar der Oberpleiser St.-Pankratius-Kirche das Ja Wort vor Kaplan Renk. Das war am 26. September 1933. Einen Tag vorher fand die standesamtliche Trauung vor dem Standesbeamten Peter Weber statt. Seit 60 Jahren wohnt das Diamanthochzeitspaar im elterlichen Hause von Katharina Krämer, in der Berghausener Straße 126 in Berghausen. In Kurseheid erblickte Heinrich Krämer am 1. Mai des Jahres 1909 das Licht der Welt. Nach dem Schulbesuch erlernte er bei der Hennefer Firma Peter Steimel den Beruf des Maschinenschlossers. Nach der Lehre bIieb er der Firma über 50 Jahre treu und war zuletzt leitender Angestellter. Für diese Firmentreue wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. 55 Jahre gehört der Diamanthochzeiter der Oberpleiser Kolpingfamilie an. Drei Hobbys hat Heinrich Krämer: Er arbeitet gerne im Garten, geht mit Vorliebe spazieren, nicht nur mit seiner Frau, sondern auch mit dem Hund seines Sohnes, und abends sitzt Heinrich Krämer vor dem Fernseher, wenn volkstümliche Sendungen gezeigt werden. In den vergangenen Jahren reiste das Paar öfters in die Alpen, in den Allgäu und ins Montafon.
Ihrer Heimat treu geblieben ist Katharina Krämer. Sie wurde zwei Tage vor Weihnachten des Jahres 1912 in Berghausen geboren. Sie verbringt heute ihre Freizeit mit dem Lesen guter Bücher und natürlich der Zeitung. Der glücklichen Ehe entstammen zwei Söhne, darunter der heutige Bürgermeister der Stadt Königswinter, Herbert Krämer. Zu den Gratulanten am Ehrentage zählen sechs Enkelkinder und zwei Urenkel. Am 25. September wird das Jubelpaar von zu Hause abgeholt und zum Festzelt auf dem Dorfplatz geleitet. Dort wird ein Festprogramm geboten. Sohn Herbert wird dabei gleich zweimal seinen Eltern gratulieren: als Sohn und als Bürgermeister. Am Sonntag findet im ehemaligen Pfarrsaal in Oberpleis eine Dankmesse statt.
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