Bürgerverein will Umfeld der Ruhebänke pflegen

Aufnahme: 1992

Bürgerverein will Umfeld der Ruhebänke pflegen

Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:

st. Harald Hardt bleibt weiterhin Vorsitzender des Bürgervereins Uthweiler. Er wurde bei der Generalversammlung für zwei Jahre wieder gewählt. Dann allerdings will er sich in den Ruhestand begeben. Ihm zur Seite stehen: 2. Vorsitzender Jakob Köchner, Kassierer Horst Füllenbach, Schriftführer Rudolf Homscheid, 2. Schriftführer Wolfgang Falkner, 2. Kassierer Rolf Laufenberg und Beisitzer Werner Krämer, Edith Jarzombek sowie Eckhard Czimczik. Die Kasse werden Norbert Bäßgen und Michael Dahm prüfen. Die Versammlung im Feuerwehrhaus begann mit dem Rückblick auf das Vereinsleben im vergangenen Geschäftsjahr von Rudolf Homscheid. Er blickte auf die wohlgelungene Karnevalssession zurück. Der Pleistalsammler wurde am 31. Mai 1991 seiner Bestimmung übergeben.

Ein Blumenschmuckwettbewerb wurde durchgeführt, und die Michaelkirmes fand unter Mitwirkung des Bürgervereins statt. Homscheid bat die Bevölkerung, nicht alles Überflüssige zum Martinsfeuer zu bringen. Deshalb wird ein Ausschuss von jungen Leuten 1992 für ein ordentliches Martinsfeuer sorgen. Mit Freuden nahm man zur Kenntnis, dass die Stadt die Kanalbauarbeiten vorantreibt. Die Vorstandswahl leitete Ehrenvorsitzender Thomas Lissek und nahm die Entlastung vor. Horst Füllenbach unterrichtete die Versammelten über die Finanzen des Vereins. Norbert Bäßgen bescheinigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Das gekaufte Grundstück von der Stadt an der Gaststätte Nussbaum soll hergerichtet und als Kommunikationszentrum gestaltet werden.

Felix Bäßgen gab auf Anfrage bekannt, dass sich in Sachen ICE wieder etwas Neues getan hat: über Bahnhof Beuel. Ein Bürger richtete an den Vorstand die Frage, was mit der Wahlfelder Fahrradbrücke geschieht. Sie liegt seit vorigem Jahr auf dem Bauhof zum Anstreichen. Die Antwort: Im Herbst oder nächstes Jahr, die Stadt hat keinen Anstreicher. Ein Fahrradweg von Freckwinkel nach Dambroich kommt zunächst nicht in Frage, da das Land kein Geld hat. Die Stadt hatte die Bürgervereine angeschrieben, dass sie die Pflege der Bänke übernehmen mögen, da die Stadt kein Geld und kein Personal zur Verfügung habe. Der Bürgerverein Uthweiler erklärte sich bereit, nach einer Bestandsaufnahme das Umfeld der Bänke zu pflegen. Für Freckwinkel wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h angeregt.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 22 vom 27.05.1992
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Friedrich Müller
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