Aufnahme: 1991
Sitzung der Sternschnuppen
St. Resi Jonas, Leiterin der Bockerother Sternschnuppen, möge Trainerin des 1. FC Köln werden. Dann würden die Fußballer noch einmal Meister. Dies war der Wunsch von Bürgermeister Herbert Krämer bei der Sitzung der Sternschnuppen in der Aula des Oberpleiser Schulzentrums. Das wäre dann ein schöner Lohn für all die viele mühevolle Arbeit mit den Tänzerinnen. Krämer überreichte der quirligen Resi einen Blumenstrauß und einen Hausorden. Blumen des Bürgermeisters gab es aber auch für die Trainerinnen Anke Höfgen und Waltraud Schliebusch sowie Betreuerin Helene Lichtenberg.
Toll war auch das Sitzungsprogramm. Sitzungspräsident Werner Harf präsentierte die „Callas von Niehl", die gewichtige Renate Fuchs. „Alles geht auf der Welt natürlich zu, nur minge Rock net". Köstlich mit seinem trockenen Humor auch „De doof Nooß" alias Hans Hachenberg. Zum Schunkeln animierte Marie Luise Nikuta. Sie bezeichnete die Aula als den „Gürzenich von Bockeroth". Den Höhepunkt kredenzten natürlich die eigenen Sternschnuppen mit mehreren schmissigen Tänzen in ihren schillernden farbenfrohen Kostümen.
Elisabeth Langer zeigte einen kessen Solotanz. Die „Botzeknöpp" sangen, der „Drügge" (Pit Thorsten) sprühte Frohsinn aus der Bütt, ebenso Charly Katerndahl. Einheimische Töne kamen vom Bläsercorps Auelgau, das musikalisch einheizte. Adam Kranz profilierte sich als „Reporter vom Buure Blättche". Ein stimmunsvolles Finale bereiteten die „Rheinlandfanfaren". Oftmals erklang der Hit „Es war in Königswinter", und auch das einheimische Duo Hannelore Köhler und Werner Krämer glänzte mit witzigen Pointen.
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