Aufnahme: 1989

Indianergruppen im Oberhauer Jeckenzug

gst. Drei Stunden lang bewegte sich der närrische Lindwurm durch den Oberhau und wurde von etwa 400 Karnevalisten gestaltet. Die Eudenbacher ließen sich durch den Regen nicht abhalten und feierten wie eh und je das rheinischste aller Feste. Der Musikzug Eudenbach begleitete den närrischen Lindwurm mit einem Musikexpreß durch den Oberhau. Die Hanfjugend hatte auf ihrem Festwagen eine Klinik aufgebaut. Neben dem Kindergarten hatte sich auch eine Erwachsenengruppe als Indianer verkleidet. Quirrenbacher Karnevalisten transportierten im Fastelovendszug eine Sportschule mit, in der Doping gelehrt wurde. Mit dem Krankenreformgesetz beschäftigte sich die Kleine Komper Karnevalsgesellschaft: „Blüm, wir geloben Dir, statt Abführpillen essen Pflaumen wir."

Im Zug fehlten natürlich auch nicht die Eiermänner. Sie kamen aus Kochenbach. Wilbert Fuhr möchte gerne ein Sonnenbad mit Erholungspark am Laubenweg bauen. Ein erstes Modell wurde im Zug mitgeführt. Die „Lustigen Sieben" verschönerten die Narrenschau als Clowns. Köstlich anzuschauen waren auch die Mäuse vom Tus. Weitere farbenprächtige Gruppen waren als Clowns die Sassa-Singers und als Paradiesvögel die Quirrenbacher Männertreufrauen. Das Thema der Eudenbacher verulkten die Berghausener Buben: Die Drei Weisen und der Eudenbacher Stein. Die Quirrenbacher Sänger luden zu einem Kalten Buffett ein. Das Finale: Die Prunkwagen der beiden Prinzenpaare.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 6 vom 09.02.1989; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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Aus den Dörfern ringsum Karneval Presseberichte Presseberichte 1 (bis 1989)
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