Seltene Pferderasse in Frohnhardt - Erstes Treffen des Vereins für Camarque-Pferde

Aufnahme: 1985

Seltene Pferderasse in Frohnhardt - Erstes Treffen des Vereins für Camarque-Pferde

gst. Seit neun Jahren gibt es in der Bundesrepublik den „Verein für Freunde und Züchter der Camarque Pferde in Deutschland". Bisher hatte er seinen Sitz in Westfalen . Doch seit dem 1. Mai dieses Jahres wurde die Geschäftsstelle nach Frohnhardt, Uckerather Straße 60, verlegt. Leiterin ist Rosalies Egert. Sie hatte nun die 30 Mitglieder des Vereins aus der gesamten Bundesrepublik zu einem Treffen ins Siebengebirge eingeladen. Rosalies Egert besitzt vier der in der französischen Camarque beheimateten  Wildpferde. 1968 wurden die ersten Pferde dieser Rasse in Deutschland eingeführt.

Sie selbst lernte diese Pferderasse durch ihren Mann kennen, der sie aus der französischen Gefangenschaft her kannte. Zwei Jahre dauerten die Bemühungen, die Pferde zu importieren. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die seltene Wildpferderasse aus dem Rhonedelta in Deutschland weiterzuzüchten. Der am weitesten angereiste Pferdefreund kam aus Stuttgart nach Frohnhardt. Das nun veranstaltete zweitägige Treffen war das erste dieser Art im Rheinland. Sechs Stunden dauerte ein Wanderritt in den Westerwald. Die Pferde von Rosalies Egert leben auf einer zehn Morgen großen Wiese .

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 25 vom 20.06.1985; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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