Missionskreuz von 1734 in Berghausen. Kein Geld für Keuzrestaurierung

Aufnahme: 1981

Missionskreuz von 1734 in Berghausen. Kein Geld für Keuzrestaurierung

In der Ortsmitte von Berghausen wurde 1730 ein Marterholzkreuz aufgestellt. Dieses Kreuz hat durch die Witterung der Jahrhunderte sehr gelitten und ist jetzt dringend renovierungsbedürftig. Der Landeskonservator war kürzlich vor Ort und  besichtigte mit Vizebürgermeister Herbert Krämer und dem Bürgervereinsvorsitzenden Josef Els das Kreuz. Die Renovierungskosten wurden auf rund 20 000 Mark geschätzt. Der Landeskonservator wäre bereit, etwa die Hälfte als Zuschuß zu gewähren. Doch die Stadtsäckel für den Restbetrag sind leer.

Der Reinerlös des kürzlich durchgeführten Straßenfestes, der für die Kreuzrenovierung gedacht war, ist allerdings auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Doch  kommenden  Winter würde das Kreuz nicht mehr überstehen. Zum Schutz nach einer Renovierung wäre eine kleine Kapelle erforderlich, die nochmals etliche tausend Mark kosten würde. Die Stadt hat sich nun bereit erklärt, das Kreuz zu entfernen und sorgfältig zu lagern bis mal wieder Geld für eine Restaurierung vorhanden ist. gst.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 45, vom 06.11.1981; Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Herbert Krämer: Foto; Willy Schüller: SZ: Rudolf Pieper Nach der Renovierung - Josef Els
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