Aufnahme: 1970
Abschied von Ewald Krämer
Mehr als 600 Trauergäste gaben auf dem Oberpleiser Friedhof dem plötzlich an einem Herzinfarkt verstorbenen Architekten Ewald Krämer aus Uthweiler das letzte Geleit. Pater Kolumban, der zuvor in der Oberpleiser Pfarrkirche die Exequien zelebrierte, sprach in der Leichenhalle die Totengebete. Freunde aus seinem Kegelclub trugen den Sarg mit den sterblichen Überresten von Ewald Krämer von der Leichenhalle bis zur offenen Gruft. Nachdem der Sarg in die Erde hinabgelassen worden war, senkte sich dreimal die Fahne der Freiwilligen Feuerwehr von Uthweiler über dem Sarg. Im Auftrage der Stadt Königswinter und des Rates der Stadt legte der stellvertr. Bürgermeister Klümpers am Grabe von Krämer einen Kranz nieder und sprach Abschiedsworte zu Ehren des Verstorbenen. „Du warst ein lieber Kamerad und tüchtiger Mitarbeiter. Deine ganze Kraft hast Du stets für das Wohl der ehemaligen Gemeinde Oberpleis eingesetzt. Viele Freunde und Kameraden haben Dich geschätzt und geachtet. Mögest Du in einer anderen Welt für Deine Leistungen anerkannt werden."
76 Kränze von vielen Freunden und Verwandten schmücken das Grab von Ewald Krämer, der am 2. Oktober 1927 in Nürburg in der Eifel das Licht der Welt erblickte. Der Uthweiler Kapellenchor, in dem Krämer aktiver Tenorsänger war, umrahmte die Exequien durch mehrstimmige Gesänge und verabschiedete sich am Grabe mit dem Choral „Da unten ist Friede". In der Uthweiler Feuerwehr war der Verstorbene inaktives Mitglied. Krämer war auch der Initiator des Karnevals in Uthweiler und gehörte weiteren Vereinen als aktives oder inaktives Mitglied an. In der ehemaligen Gemeinde Oberpleis war Krämer viele Jahre Mitglied des Gemeinderates und der Amtsvertretung. Im neuen Königswinterer Stadtrat gehörte er einigen Ausschüssen an. Seit 19 Jahren war Krämer verheiratet und hatte drei Kinder. St.
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