Prälat Peter Buchholz

Aufnahme: 1961

Prälat Peter Buchholz

Aus der Jugendzeit, Jugend- und Schulerinnerungen, erzählt von Johann Bennerscheid.

"Das ganze Leben des im 76. Lebensjahre verstorbenen Prälaten Peter Buchholz stand im Dienste der Nächstenliebe. Am 31. Januar 1888 als Sohn des Schreinermeisters Peter-Jos. Buchholz und Ehefrau Anna Christine in Eisbach geboren, verstand er es schon in jungen Jahren, die Jugend um sich zu scharen. Diesen vom Glauben getragenen Geist im Dienste am Nächsten war ihm Lebensinhalt geworden und hat ihn auf Grund seiner geraden Haltung bis weit über die Grenzen seines Vaterlandes hinaus bekannt gemacht. Mit seinem Namen sind die Namen der in der Strafanstalt, Plötzensee im Zusammenhang mit den Vergeltungsmaßnahmen des 20. Juli 1944 zu einer grausamen Hinrichtung Verurteilten verbunden, Prälat Buchholz begleitete sie auf ihrem letzten Gang.

Diejenigen aber, die noch einmal davongekommen sind, kommen von nah und fern zu dem stillen Grab neben der Muttergottes-Kapelle in Eisbach und denken an den, der ihnen Trost in schwersten Stunden gab. Als Peter einige Jahre die Volksschule in Oberpleis besucht hatte, kam er nach Büderich, um von dort aus das Gymnasium in Neuß, zusammen mit dem Hw. Herrn Kardinal Frings, mit dem Peter befreundet war, zu besuchen. In Büderich war damals Pfarrer Dr. Johannes Kirschbaum, auch ein geborener Eisbacher. Bei diesem Herrn, der ein Vetter von Peters Vater war, wohnte Peter. Eine Schwester von diesem Pfarrer Dr. Kirschbaum war die Mutter von dem Baumschulbesitzer Herrn Adolf Dahs in Jüngsfeld, den auch zeitlebens eine innige Freundschaft mit Peter verband."

Das Foto wurde anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums (1961) aufgenommen.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 6 vom 09. 02.1968
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller (SZ); Josef Buchholz (Foto) Zur Biographie von Prälat Peter Buchholz - Gedenkstätte Plötzensee
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