Aufnahme: 1959

Der Bahnhof in Herresbach

Wer kennt noch das "Korder Sträßchen" (siehe oben: "Kochter Sträßchen")? Auf heutigen Karten ist diese Bezeichnung leider nicht zu finden. Als Abzweigung von der Herresbacher Straße entlang der Propsteihofmauer in Richtung Hardt, vorbei am Friedhof, trägt es offiziell ebenfalls den Namen "Herresbacher Straße".

Die Gemarkung heißt nach Auskunft von Ernst Koch "In Quods Garten", das Sträßchen daher eigentlich "Quoder Sträßchen", verbalhornt im Volksmund "Korder Sträßchen" oder auch "Kolleströßje". Nach Süden zum Eigenacker hin lag die "Söntgens Wiese", auf der in den 1950er/60er Jahren im Winter gerne Schlitten gefahren wurde. Den neueren Teil des Friedhofs und die Bebauung an der Herresbacher Straße gab es ja noch nicht.

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E. Z.
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