Der Hof zu Weiler mit der Mühle und das Nachfolge-Gehöft der Fam. Klasen

Aufnahme: 1218 (um)

Der Hof zu Weiler mit der Mühle und das Nachfolge-Gehöft der Fam. Klasen

Das Dorf Weiler mit dem großen Hof ist wohl gleichzeitig entstanden mit anderen Dörfern und Höfen, als das Pleiser Hügelland im siebten und achten Jahrhundert besiedelt wurde. Es lag im Herrschaftsbereich der Pfalzgrafen vom Auelgau, welche sich als frühere Verwalter des Karolingischen Herrscherhauses nach dessen Untergang selbstständig gemacht hatten. Sie und ihre Untergrafen mussten auch für die seelsorgerische Betreuung der Bewohner aufkommen. Dass dem nicht immer so war, zeigt eine Urkunde vom Jahre 948, in welcher Erzbischof Wigfried von Köln die Grenzen der Pfarre neu festlegt (es waren sicherlich auch die alten Grenzen), deren Bewohner den Zehnten des Ertrages von allem neu gerodeten Land der Pfarre, das heißt wohl auch dem Pfarrer, zum Unterhalt zuteilt.

Um 1060 war der Pfalzgraf des Auelgaues, Heinrich, wegen seiner Gewalttaten und Streitsucht auch „der Wütende" genannt, vom Erzbischof Anno von Köln besiegt und aus dem Auelgau vertrieben worden. Anno ließ die pfalzgräfliche Burg zu Siegburg abreißen und baute dort ein Kloster. Wegen der gestiegenen Anzahl der Mönche errichteten diese um 1100 in Oberpleis, vermutlich auf ehemals pfalzgräflichem Besitz, eine Niederlassung, eine Propstei, welche neben anderen Besitzungen des Siegburger Klosters in der Pfarre auch den daneben liegenden Hof, als Fronhof bezeichnet, zugeteilt bekam. Ob die anderen großen Höfe auch in den Besitz der Propstei kamen, darf man bezweifeln, denn erst Jahrzehnte und Jahrhunderte später wurden sie von den jeweiligen Besitzern verkauft.

Um 1218 hatte die Propstei einen Hof zu Weiler. Dieser Hof war von Heribordo de Wilre und seinem Bruder Henrico an die Propstei verkauft worden und wurde in einer Urkunde des Erzbischofs Engelbert von Köln von 1218 nebst anderen Besitzungen der Propstei bestätigt.

Im Jahre 1315 verkaufen der Burggraf Rutger von Drachenfels und seine Frau Mechtild ihren Hof zu Wilre für 256 Mark gängigen Geldes an die Propstei Oberpleis unter ihrem Propst Heinrich. Die Verkäufer verzichten vor mehreren namentlich genannten Zeugen und den Schöffen der Höfe Oberpleis und Wahlfeld auf alle ihre Rechte an dem Hof. Dieser Hof ist der oft genannte Weilerhof. Der Hof ist wohl nie von seinen Besitzern bewohnt, sondern immer von Pächtern und Halfmännern gegen Pachtabgaben bewirtschaftet worden. Der Weilerhof blieb bis zur Säkularisation, bis zur Aufhebung der Propstei, in deren Besitz und wurde um 1828 als Domänengut verkauft.

Der Weilerhof war, wie alle anderen Klostergüter, verpachtet. Die Pacht richtete sich nach der Größe und dem Ertrag des Hofes. Abgegolten wurde die Pacht mit Getreide, Früchten, Mastvieh, Gewürzen und Geldbeträgen, wie auch mit anderen Dienstleistungen. Die Pachthöhe konnte den dritten Teil, in manchen Gegenden auch die Hälfte des Ertrages ausmachen - daher auch der Name Halfmann für den Pächter. Vielfach musste ein solcher Pachthof auch das Zuchtvieh für die kleinen Bauern stellen. Die Pächter waren meist sehr angesehen, sehr oft wurden sie als Schuldheiß, Schöffe oder Zeuge in die Verwaltung der Honschaft, des Kirchspiels oder Amtes gewählt. So darf man als sicher annehmen, dass der in einer Urkunde von 1339 des Gerichts zu Geistingen genannte Tilo von Wilre, Richter zu Pleis, identisch ist mit dem damaligen Halfmann vom Weilerhof. In einer anderen Urkunde von 1556 wird neben dem Schuldheiß von Bellinghausen auch der Halfe von Weiler als Zeuge genannt.

Aus dem siebzehnten Jahrhundert ist im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf die Abschrift einer Urkunde vom 16. August 1516 erhalten. Diese Urkunde hält fest, dass der Propst Heinrich Holt von Oberpleis mit dem Pächter, Nachbarn und anderen Zeugen sein Lehen zu Weiler (Pachtland) umgangen hat, damit die Grenzen der Äcker, Weiden und Wiesen in Erinnerung bleiben. In der Urkunde heißt es über den Rundgang: den Anfang gemacht am Lützelsteg, dann ging es weiter den Seiffen aufwärts, an dem Weiher vorbei bis zu dem Hartenbergs Land und zum Propstei Land zwischen den Weiden, über den Viehberger Driesch durch den Busch bis an das Weilertor, wo der Weg aus dem Hennisberg kommt, den alten Weg abwärts bis an den Bellinghauser Bach, bis an den Steg, dann Bach abwärts bis zum Anfang. Als Umgangsleute und Zeugen werden genannt Thiel Lutz als Schultheiß, Meister Herrmann von Gratzfeld, Christian vom Hohnerberg, Christian von Kypenhain, Hein von Moeren, Simon von Rutscheid, Johann von Boseroth, Alf von Boseroth und viele Nachbarn und Lehnsleute. Als Pacht wird genannt ein Malter Hafer und gedient wird mit zwei Sicheln im Jahr.

Bei diesem Umgang wird der Weilerhof nicht erwähnt, er lag mit seinen Gebäuden und dem größten Teil seiner Ländereien auf der Oberpleiser Seite des Lützbaches. Auch die geringe Pachtabgabe von etwa 90 kg Hafer und zwei Sicheln im Jahr, das heißt, zwei Arbeitskräfte mussten in der Ernte auf dem Propteihof aushelfen, sprechen dem entgegen. Mit diesem Umgang ist das Land gemeint, welches um 1218 in den Besitz der Propstei kam. Heute, 480 Jahre später, fällt es nicht schwer, den damaligen Umgang nachzugehen. Am Lützelsteg steht heute eine Brücke, über sie führt der Weg durch die „Lütz" von Oberpleis zum Bönnschenhof und weiter nach Wahlfeld. Bis zu diesem Weg ging früher die Länderei des Hauses Niederbach, von der Brücke über den Lützbach geht es durch ein Mulde aufwärts, links kann man noch den Weiher erkennen, über dessen Damm heute ein Feldweg geht. Weiter geht es hoch bis zu des „Hartenbergs Land", dies deutet daraufhin, dass schon vor 500 Jahren auf dem Hartenberg ein Gehöft stand, dessen Bewohner von dem Berg den Familiennamen bekamen, so steht auf einem der ältesten Grabkreuze des Oberpleiser Friedhofs: 1654 den 27 Dez. starb Tebus Hartenberg. Weiter ging der Weg zum Propstland zwischen den Weiden, womit Land des Proptes zu Oberpleis als auch Land des Bönnschenhofs zu Wahlfeld gemeint sein kann. Der Viehberger Driesch bezeichnet das karge, unbearbeitete, mit Büschen bestandene Land auf der Höhe des Hartenbergs, dann ging es weiter durch die Büsche abwärts bis zum Weiler Tor, wo der Weg aus dem „Hennisberg" - Hinsberg kommt. (Burgwinkels vom Hartenberg können noch sagen, wo es am „Dörchen" heißt und wann die Großeltern den Busch neben ihrem Gehöft gerodet haben, ihr Wohnhaus wurde 1638 erbaut.) Vom „Weiler Tor" ging dann der Weg abwärts auf den alten Weg, (nach Dollendorf), weiter geht es abwärts bis zum Steg, wo der Bellinghauser Bach in den Lützbach mündet und weiter Bach abwärts bis zum Anfang.

Eine andere Urkunde, den Weilerhof betreffend, besagt folgendes: Am 24. Juli 1642 wurde für Oberpleis auf Vorschlag des Siegburger Klosters Johann Herresbach als neuer Pastor ernannt. In der Ernennungsurkunde sind seine Einkünfte aufgeführt, die seinen Lebensunterhalt sichern sollen, denn nach der Vereinnahmung der Pfarre durch die Propstei musste diese für den Lebensunterhalt des Pastors aufkommen. Zu den Einkünften des Pastors gehörten von da an alle Pachtabgaben des Weilerhofes an die Propstei, unter anderem auch 20 Malter Roggen (etwa 42 Zentner), ein Schwein, sowie die Nutznießung der zum Weilerhof gehörenden Mühle, aber mit der Einschränkung, dass dieselbe keine ungewöhnlichen Kunden anziehen dürfe, damit die propsteiliche Mühle zu Oberpleis keine Einbußen erleide. Ein altes Kreuz auf dem Friedhof zu Oberpleis deutet auf einen Pächter: Anno 1686 den 25 Dezember starb Johannes Halfmann zu Weiler G G D S. Die Namen der Pächter des Weilerhofes sind erst ab dem Jahre 1725 bekannt. Auf den damaligen, wahrscheinlich schon verstorbenen Pächter deutet ein Wegekreuz in Verbindung mit Niederdollendorfern und Oberpleiser Kirchenbüchern. Auf dem Stein, zum Teil erneuert, sind nur die Namen PETER HÜNESCHEID + MARGREDA MICHELS und die Jahreszahl 1725 eingemeißelt. Nach der Eintragung im Oberpleiser Kirchenbuch hat am 18. Jan. 1728 Margarethe dicta (genannt) Hünescheid vidua den Friederich Hoitz, viduus aus Heisterbacherrott geheiratet. Das Niederdollendorfer Buch ist genauer, demnach war Friedrich Hoitz aus Heisterbacherrott scabinus et villicus, Schöffe und Gutsherr des dortigen Hofes des Klosters Schwarz - Rheindorf, heute Fronhof. Margarethe Michels dürfte demnach die Ehefrau des verstorbenen Gutsherrn des Weilerhofes gewesen sein, Friedrich Hoitz wird nicht unter seinem Stand eine neue Ehe eingegangen sein.

Ab dem Jahre 1727 werden in der Pfarre Oberpleis Kirchenbücher geführt. Danach ließen zwischen 1732 und 1742 die Halfleuth zu Weiler, Bernhard Schmitz und Margaretha Müller in Oberpleis vier Kinder taufen. Diese Eintragung kann so gar nicht stimmen, der Name des Ehemannes muss verwechselt worden sein. (Aber 4 mal?) Bernhard Schmitz war verheiratet mit Christina Sahsenberg, 1730 ließen sie ein Kind taufen, ohne die Bezeichnung Halfmann. Ach in seiner Sterbeeintragung wird er nicht als Halfmann bezeichnet. Richtig müssten die Eltern bei den Taufeintragungen Bernhard Weiler und Margarethe Müller sein, er war ein Sohn vom Hasenhof und sie eine Tochter vom Ölinghover - Hof bei Stieldorf. Sie hatten am 18. Febr. 1730 in Stieldorf geheiratet. Die unter dem Namen Schmitz getauften Söhne Wilhelm, Johann und Peter haben später alle unter dem Namen Weiler geheiratet. Auch die Taufpaten deuten eindeutig auf den Familiennamen Weiler als auf Schmitz. Um l747 wird Bernhard Weiler erst als Halfmann auf dem Weilerhof bezeichnet. Im Jahre 1761 heiratet der Sohn Wilhelm, Maria Katharina Schmitz vom Hartenberg, 1762 waren sie Pächter des kleinen Gutshofes, welcher zum Haus Niederbach gehörte. Aus 1774 ist noch ein Pachtvertrag über die Pachtung des Mertener Hofs zu Scheuren erhalten, welcher dann 1784 von ihrem ältesten Sohn bewirtschaftet wurde.

Der Sohn Johann, filius villicus vom Weilerhof, heiratete 1762 Maria Katharina Söntgerath von Lohmar, ein Jahr später sind sie Pächter auf dem Hof zu Ölinghoven, woher die Mutter kam. Der Sohn Peter war verheiratet mit Maria Sophia Richarz, sie waren Pächter eines Hofs zu Birlinghoven, welcher zur dortigen Burg gehörte. Nach dem Tod seiner Frau heiratet er 1772 Maria Wilhelmina Dresen vom Kringshof zu Wahlfeld. Am 22. März 1778 starb Bernhard Weiler, der alte Halfinann vom Weilerhof. Am 21. Okt. 1779 starb Peter Weiler, sein Sohn und Nachfolger, etwa 37 Jahre alt. Wegen dreier kleiner Kinder, aber auch um das Pachtgut nicht zu verlieren heiratet seine Frau ein halbes Jahr später Godefriedus Pütz von Bülgenauel an der Sieg. Von den acht Kindern aus beiden Ehen heiraten zwei Töchter auf große Höfe in Niederpleis und Buisdorf, der Sohn Johann Weiler aus der ersten Ehe heiratet 1809 Anna Maria Fröhlich, die Tochter des Bürgermeisters. 1820 ist er als Kaufmann in Oberpleis ansässig. 1803 fand die Säkularisation statt, die Klöster wurden aufgehoben und die Güter und anderes Klostereigentum der Preußischen Domänenverwaltung unterstellt. Darunter fiel auch der Weilerhof. Mit seinen Äckern, Weiden, Wiesen, Mühlteich und Büschen war er 116 Morgen groß. Wie alle anderen ehemals kirchliche Güter wurde er öffentlich zum Verkauf angeboten. Da sich über zwanzig Jahre kein Käufer fand, konnten Godefried Pütz und später sein Schwiegersohn als Pächter bleiben. Schwiegersohn war Johann Weiler vom Hasenhof, welcher 1812 Eva Pütz vom Weilerhof heiratete. 1821 starb Godefried Pütz.

Um 1829 wurde der Weilerhof vermutlich als Erbpachthof an Wilhelm Klasen aus Birlinghoven gegeben, nach einer langjährigen erhöhten Pachtabgabe ging er in sein Eigentum über. Wilhelm Klasen stammte aus einer Bauernfamilie in Eisbach. Mit seiner zweiten Ehefrau und vier oder fünf erwachsenen Kindern und Stiefkindern kam er auf den Hof. Die Größe des Hofes mit der Mühle blieb unter seiner Regie noch erhalten. Er starb 1864 im Alter von 87 Jahren bei einer in Rott verheirateten Tochter. Aus der nächsten Generation hatte sein gleichnamiger Sohn Wilhelm 1834 Gertrud Sens von Blankenbach geheiratet. Sieben Kinder hatten die Eheleute, welche alle zu „Weiler auf dem Hofe" geboren wurden. Von diesen heiratete der Älteste, auch auf Wilhelm getauft, im Jahre 1867 Elisabeth Bennauer von Theishohn, Tochter von Franz Bennauer, dem dortigen Pächter. Nach dieser Heirat zogen die Eltern mit den noch nicht verheirateten Kindern auf den Hof der Mutter nach Blankenbach.

Der Weilerhof wurde um diese Zeit geteilt. Nach über 550 Jahren nachweisbarem Bestand als Einheit hatte er aufgehört, zu bestehen. Sogar die Gebäude wurden aufgeteilt. Wilhelm Klasen und seine Frau erhielten alles Land auf der Hartenberger Seite des Lützbaches, wo er sich bei der Mühle Wohnhaus und Stall neu erbaute. Die alte, noch heute (1997) stehende Scheune versetzte er vom alten Hof an die jetzige Stelle. Die anderen Erben erhielten fast 70 Morgen auf der Oberpleiser Seite des Baches, zum Teil wurde es verkauft oder an andere Bauern als Pachtland vergeben. Vermutlich erhielt der jüngste Sohn Peter noch Land an der Straße nach Dollendorf, oberhalb Auel. Dort ist um diese Zeit ein kleines landwirtschaftliches Anwesen entstanden, später die Mückenburg genannt. Auf der Karte der preußischen Landesaufnahme von 1890 sind noch einige Gebäude des alten Hofes eingetragen. Von diesen Gebäuden soll um die Jahrhundertwende eine Scheune auf den Saynser Hof nach Rott gekommen sein, nach anderen Überlieferungen hat auch die Scheune der Fam. Giesen vorher auf dem Weilerhof gestanden. Die Hoffläche, wo früher die Gebäude standen mit dem Garten (wo heute die Ziegen sind) kaufte der Landwirt Röttgen aus Weiler, den Weg nach Weiler, der immer durch den Hof führte, behielt die Gemeinde.

Auf dem Hof neben der Mühle betrieben die Eheleute Klasen auf eigenem und gepachteten Land außer der Mühle noch eine ansehnliche Landwirtschaft. Mit seiner Frau hatte er dreizehn Kinder, von denen neun in die nähere und weitere Umgebung heirateten. Eine Tochter wurde Ordensschwester. Wilhelm Klasen starb 1909. Im ersten Weltkrieg sorgten sich die Mutter und die noch im Hause lebenden Töchter um Mühle und Landwirtschaft. Sohn Heinrich übernahm dann den Betrieb. Nach seiner Heirat erbaute er in Steinringen gegenüber dem Elternhaus seiner Frau ein Wohnhaus und eine elektrisch betriebene Getreidemühle. Die alte Mühle in Weiler, immer vom Wasser abhängig und reparaturbedürftig, war unrentabel geworden, sie wurde aufgegeben. 1933 starb Elisabeth Bennauer, die Oma Klasen, 85 Jahre alt. Das alte Wohnhaus wurde vermietet, die noch vorhandenen Äcker und Wiesen am Hof wurden verpachtet. 1936 wurde der „Dicht" verkauft, ein Strauchgebiet zwischen Bach und Straße. Durch den „Dicht" floss der Mühlengraben, er wurde seit langem nicht mehr genutzt. Die Gemeinde baute dort vor dem Krieg ein Schwimmbad.

Nach dem Krieg, Anfang der fünfziger Jahre, kam die Familie Hoppe nach Oberpleis. Sie waren Vertriebene aus dem Osten und konnten von Heinrich Klasen den Besitz in Weiler erwerben. Er hielt sich mehrere Pferde und verdiente den Unterhalt für sich und seine Familie mit Kutschfahrten. Nach einigen Jahren ließ er Mühle und Wohnhaus abreißen und baute ein neues Wohnhaus. In den Wiesen zwischen Straße und Bach richtete er einen Campingplatz ein und in die neu errichteten Nebengebäude kamen die dazu gehörenden Einrichtungen.
Nur die alte Scheune ließ der neue Besitzer stehen, an sie durfte keiner rühren. Die Scheune erinnert noch an die frühere Zeiten, nur, wie lange noch??

Um 1829 Verkauf des Weilerhofes an Wilhelm Klasen. Um 1868 wurde der Hof von den Enkeln des Wilhelm Klasen aufgeteilt, einer der Enkel erhielt 40 Morgen Ländereien und erbaute neben der Mühle einen neuen Hof. Etwa 68 Morgen Länderei gingen an weitere Erben, die in Blankenbach und Rott verheiratet waren. Verschiedene Gebäude standen noch 1890, wurden dann vermutlich verkauft und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Nach 1890 war der Hofraum des ehemaligen Weilerhofes im Besitz des Christian Röttgen aus Weiler.

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Weilerhof: Klostergut der Propstei Oberpleis seit 1315
Pächter:
um 1720- 1748 Bernhard Schmitz + Margaretha Müller
um 1748- 1775 Bernhard Weiler + Margaretha Müller
1772- 1779 Peter Weiler, gest. 1779 + Maria-Wilhelmine Dresen, geb. 1750 Kringshof
1779- 1821 Godefried Pütz, geb. in Bourauel + Maria Wilhelmine Dresen
1820- 1828 Johann Weiler, geb. 1785 auf dem Hasenhof + Eva Pütz

Zur Verfügung gestellt von
Heinrich Röttgen
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