Aufnahme: 1999
Fackelzug zur Goldhochzeit Lichtenberg in Oberpleis
st. Im Hause Lichtenberg, Oberpleis, Dollendorfer Straße 38, wurde und wird Goldhochzeit gefeiert. Bereits am Freitag, 1. Oktober, feierte die Dorfgemeinschaft die 50. Wiederkehr des Hochzeitstages der Eheleute Heinrich und Helene Lichtenberg, geb. Velten. Der eigentliche Hochzeitstag ist aber der 8. Oktober. Bereits am vergangenen Freitag trafen sich die Oberpleiser zu einem Sternfackelzug am Busbahnhof und an der evangelischen Kirche und zogen zunächst zum Haus des Jubelpaares. Danach gestaltete die Dorfgemeinschaft ein Festprogramm mit Tanz in der Aula des Schulzentrums. Der Goldbräutigam erblickte am 4. März 1921 das Licht der Welt im heutigen Wohnhaus des Paares. In Troisdorf erlernte Heinrich Lichtenberg das Elektriker-Handwerk. Nach dem Krieg trat er als Elektriker in das elterliche Geschäft ein, welches er 1965 von seinen Eltern übernahm und bis zum 31. Januar 1997 führte. Das Geschäft wurde 1911 vom Vater August Lichtenberg gegründet.
Helene Lichtenberg erblickte das Licht der Welt am 22. Januar 1924 in Porz. Sie besuchte nach der Volksschulzeit die Ursulinenschule in Köln, wo sie den Haushalt erlernte. Im Krieg war sie am Schalter bei der Reichsbahn in Köln-Deutz tätig und nach der Hochzeit wirkte sie 47 Jahre im Elektrogeschäft. Kennengelernt haben sich Heinrich und Helene bei der Hochzeit einer Freundin von ihr am 27. Januar 1947. Beide waren als Trauzeugen geladen. Am 8. Oktober 1949 gaben sich beide vor dem Traualtar der St.-Josefs-Kirche in Porz das Ja-Wort. Der Ehe entstammen drei Töchter, die den Eltern vier Enkel schenkten. Seit 39 Jahren gehört die Jubelbraut dem Kegelclub „Mit Schwung" an, davon über 30 Jahre als Präsidentin. 2 Jahre ist sie außerdem in der Senioren-Gymnastikgruppe des TuS Oberpleis eifrige Turnerin. Am Goldhochzeitstag findet um Uhr in der Oberpleiser Pankratiuskirche das Dankamt statt.
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