Aufnahme: 1982
Das Kammerorchester Oberpleis e.V. feiert sein 25-jähriges Bestehen
Festakt und Konzert zum Silberjubiläum - Kammerorchester Oberpleis hatte Grund zum Feiern.
Einmalig ist es in einer Stadt, daß sich ein Orchester 25 Jahre lang hält, besonders dann, wenn es nur aus Laienmusikern besteht. Besonders bemerkenswert ist es, daß dieses Kammerorchester Oberpleis ausnahmslos klassische Werke aufführt. So Vorsitzender Günter Godersky beim Festakt anläßlich des Silberjubiläums des Kammerorchesters Oberpleis in der Aula des Schulzentrums. Festredner Dr. Rainer Cadenbach vom Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Bonn und Mitglied des Musikrates NRW sprach zum Thema „Die Entwicklung des modernen Sinfonieorchesters". „Wenn auch das Alter eines Vereins noch nicht viel über seinen eigentlichen Wert aussagt, so zeugen doch 25 Jahre aktiver Vereinsgeschichte von einer großen Lebenskraft, die so manches Auf und Ab unbeschadet überstanden hat", betonte Landrat Dr. Franz Möller in seiner Grußadresse.
Im Zeichen der leeren Kassen seien viele Orchester in ihrem Bestand gefährdet, wenn sie nicht von der öffentlichen Hand unterstützt würden. Solche Sorgen brauche sich aber die Stadt Königswinter nicht zu machen, betonte Bürgermeister Günter Hank in seiner Glückwunschansprache. Sie besitze nämlich mit dem Kammerorchester eine weit über die Grenzen hinaus bekannte Vereinigung von Liebhabern der Orchestermusik. Der besondere Dank des Bürgermeisters galt neben den Musikern, dem Dirigenten Kurt-Bruno Wirtz für die vielfältigen Aktivitäten auf dem Gebiete der Instrumentalmusik.
Mit den Konzerten dieses Orchesters unter seiner Leitung würde das kulturelle Leben in der Stadt Königswinter wesentlich bereichert. - Glückwünsche sprachen auch die Geistlichen von Oberpleis aus. Den musikalischen Part zum Festakt lieferte das Orchester selber und spielte Werke von Johann-Friedrich Fasch, den der Festredner als den eigentlichen Begründer der Laienorchester bezeichnete. Höhepunkt und Finale des Abends bildete das Beethoven'sehe Chorwerk ·„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre'', wobei Dirigent Wirtz die Festgäste bat, sich hinter das Orchester zu stellen und mitzusingen, so weit man könne. gst.
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