Aufnahme: 1951
Serenade zur Goldhocheit von Wilhelm und Eva Limbach
Ein großes Dorffest der besonderen Art war eine der ersten Goldhochzeiten nach dem Krieg, nämlich die von Schneidermeister Wilhelm Limbach und seiner (zweiten) Ehefrau Eva geborene Klein.
Zur Unterscheidung von den drei sonstigen in Berghausen wohnhaften "Wilhelm Limbachs" trug der Jubilar den postalischen Zusatz "Römisch I". Wilhelm Limbach II war der Großknecht auf dem jetzigen Hedehof, der als zeitlebens Junggeselle Gebliebener dem Junggesellenverein Einigkeit Berghausen als Ehrernmitglied angehörte. Wilhelm Limbach III wurde Grätes genannt. Der Namenszusatz Römisch IV verblieb dann für den Inhaber des Lebensmittelgeschäftes Wilhelm Limbach.
Unter großer Anteilnahme war die ganze Dorfgemeinschaft auf den Beinen, um das Fest zu verschönern. Vor dem Haus "Auf der Bitze 34", heute Bitzerweg 18, hatte man einen Triumphbogen aus Tannengrün errichtet und den Hof mit Blumenblättern ausgelegt. Drei Tage lang wurde gefeiert mit Fackelzug am Vorabend und großem Fest im Müllers Saal, wohin man das Brautpaar mit einer geschmückten Pferdekutsche brachte. Der dritte Festtag war dem Empfang der riesig großen Familie vorbehalten und wurde zu Hause begangen.
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